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Arbeitsagentur

"Bremse des Jahres"

Kein gutes Haar lassen die Redakteure der Computerzeitschrift Chip an der Online-Jobvermittlung der Bundesagentur für Arbeit. Die Seite www.arbeitsagentur.de ist jetzt mit dem Titel „Bremse des Jahres“ bedacht worden.

Kein gutes Haar lassen die Redakteure der Computerzeitschrift Chip an der Online-Jobvermittlung der Bundesagentur für Arbeit. Die Seite www.arbeitsagentur.de ist jetzt mit dem Titel Bremse des Jahres bedacht worden.

Die Negativ-Auszeichnung wird alljährlich von CHIP während der Computermesse CeBIT als Denkzettel an Unternehmen oder Einrichtungen vergeben, die den Fortschritt in der digitalen Welt blockieren.

Auszüge aus der "Laudatio" der CHIP-Juroren: Die dilettantisch gestaltete Website der Bundesagentur hat dem Image des IT-Standorts Deutschland einen schweren Schlag versetzt. Der virtuelle Arbeitsmarkt der Bundesagentur sei ein Paradebeispiel für behördliche Misswirtschaft, dessen Kosten jeden Rahmen sprengten: Arbeitssuchende können diese Geldverschwendung nur als Zynismus begreifen.

Nach Ansich der CHIP-Redakteure ist der Online-Auftritt arbeitsagentur.de ein peinliches und überteuertes Werk, das dem Image des IT-Standorts Deutschland einen schweren Schlag versetzt hat. Die Site sei dilettantisch gestaltet, sie generiere zum Teil unsinnige Ergebnisse und sie sei ein Paradebeispiel für behördliche Misswirtschaft: Die in einer Risikoanalyse ermittelten Gesamtkosten von bis zu 165 Millionen Euro sprengen jeden Rahmen.

Diese korruptionsumwitterte Geldverschwendung grenze angesichts der hohen Arbeitslosigkeit an Zynismus.

Chip erkennt aber auch komischen Seiten des Internetangebotes: Die Bundesanstalt nennt ihre Website virtueller Arbeitsmarkt. Das trifft den Nagel auf den Kopf: Der deutsche Arbeitsmarkt ist tatsächlich virtuell. An Stellenbörsen herrscht kein Mangel, was fehlt, sind Arbeitsplätze.

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