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Bundeswirtschaftsminister will Internet-Steuer

Bundeswirtschaftsminister will Internet-Steuer

Weil dem Staat etliche Einnahmen verloren gingen, hält Werner Müller eine Besteuerung von Diensten, die eigentlich der Mehrwertsteuer unterlägen, für notwendig.

Der Handel über das Internet wird nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller zunehmen. Aus diesem Grund hält er künftig eine Internet-Steuer für erforderlich, sagte Müller dem Bonner "General-Anzeiger". Ansonsten gingen dem Staat etliche Einnahmen aus der Mehrwertsteuer verloren. Derzeit würden beispielsweise für Software-Programme, auf ausländischen Servern auch für deutsche Anwender zum Download bereitliegen, keine Umsatzsteuer erhoben. Müllers Ansicht nach muss sich das ändern.

Der Internet-Handel werde weiter an Bedeutung gewinnen, auch wenn eine Bereinigung unter den Firmen stattfinden werde, betonte Müller. Dies betreffe sowohl das Geschäft mit dem Endverbraucher, aber auch mit Produzenten. Wer sich dem E-Commerce verweigere, solle sich nicht wundern, "wenn er schneller weg vom Fenster ist als er sich das je gedacht hätte".

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Das Handwerk unterstützt den Wirtschaftsminister

Das Handwerk unterstützt den Wirtschaftsminister

Trotz Kritik aus der Bundesregierung hat Bundeswirtschaftsminister Werner Müller seine Reformvorschläge für das Gesundheitswesen und die Arbeitsmarktpolitik verteidigt. Unterstützung erhält der Minister dabei vom Handwerk.

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Wirtschaftsminister Müller eröffnet Handwerksmesse

Wirtschaftsminister Müller eröffnet Handwerksmesse

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) eröffnet heute Abend in München die 53. Internationale Handwerksmesse I.H.M. 2001. An sieben Messetagen können sich Interessierte und Fachbesucher bei mehr als 1900 Ausstellern aus 45 Ländern über Produktneuheiten und Trends im Handwerk informieren.

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Länder fordern neues Mehrwertsteuersystem

Länder fordern neues Mehrwertsteuersystem

Der Bundesrat fordert eine grundlegende Änderung des Mehrwertsteuersystems. Um Umsatzsteuerbetrug zu vermeiden, solle Mehrwertsteuer nur noch in Rechnungen an Endverbraucher erhoben werden. Das soll auch für Leistungen von Handwerkern an andere Unternehmen gelten. Der Zentralverband des Handwerks sieht allerdings keine großen Vorteile für die Betriebe.

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