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Demotiviert, erschöpft, traurig: Viele junge Menschen klagen über psychische Belastungen durch die Pandemie.

Umfrage ergibt

Corona-Krise stresst Auszubildende stark

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Depressionen, Angst vor der Zukunft: Junge Menschen leiden besonders stark unter den Unsicherheiten in der Pandemie.

Die Corona-Pandemie hat junge Menschen in der Ausbildung besonders hart getroffen. Laut einer Umfrage unter 305 Auszubildenden und 696 Studierenden, die die Forsa im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) durchgeführt hat, fühlen sich 40 Prozent der jungen Leute durch die Krise stark gestresst.

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Die Umfrage zeigt, dass der jüngste Lockdown 36 Prozent der Auszubildenden psychisch stark belastet hat, etwas höher liegt die Quote bei den Studierenden. So berichten knapp zwei Drittel der Berufsanwärter, dass sie während der Viruskrise bislang häufiger demotiviert waren. Rund jeder Zweite war darüber hinaus tagsüber häufiger müde oder erschöpft. Je fast 40 Prozent der Befragten wiesen zudem depressive Symptome auf oder waren schneller gereizt als üblich. Rund ein Viertel der Lehrlinge und Hochschüler berichtet außerdem von körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Verspannungen sowie von Ein- oder Durchschlafproblemen.

Besorgt blicken die jungen Leute auch in die Zukunft: Die große Mehrheit (74 Prozent) treibt mit Blick auf die kommenden Monate vor allem die Sorge vor erneuten Kontaktbeschränkungen um. Viele der 16- bis Ende 20-Jährigen belaste darüber hinaus die Unsicherheit bezüglich ihres Fortschritts in der Ausbildung und Studium, so die KKH. Fast die Hälfte macht sich Sorgen, Lernstoff nachholen zu müssen, sodass es zu einer Verzögerung von Ausbildung oder Studium kommt.

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