Bewerbern sind Online-Portale oft zu umständlich.
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Bewerberfrust

Darum brechen Jobsuchende den Bewerbungsprozess ab

Zu umständlich, zu unklar, zu langsam: Mehr als die Hälfte der Jobsuchenden lässt die Finger von Stellen, die sie eigentlich interessieren.

Wer seinen Bewerbungsprozess schlecht strukturiert, verliert wichtige Punkte beim Kampf um Fachkräfte: 58 Prozent der Jobsuchenden haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, obwohl ihnen die ausgeschriebene Stelle eigentlich zugesagt hatte. Das geht laut Statistik-Portal Statista aus einer Befragung des E-Recruiting-Anbieters Softgarden hervor.

Ob Fachkraft oder Azubi - mittlerweile gibt es spezielle Apps für die Mitarbeitersuche.

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Die Gründe liegen vor allem im Bewerbungsverfahren: Jeder Zweite gab an, dass die Bewerbung zu umständlich war. 42,5 Prozent war die Reaktion des Unternehmens zu langsam.

Die Mehrheit der Kandidaten findet eine Dauer von ein bis zwei Wochen angemessen, bis sich das Unternehmen bei ihnen meldet. Die Realität sieht allerdings oft anders aus: 27,6 Prozent der Befragten gaben an, vor ihrem letzten Bewerbungsgespräch mehr als vier Wochen auf eine Antwort gewartet zu haben.

Auch bei der eigentlichen Bewerbung können Unternehmen mit zeitsparenden Lösungen bei den Bewerbern punkten: 45 Prozent der Befragten wollen nicht länger als zehn Minuten mit der Dateneingabe in Online-Bewerbungssysteme verbringen. Für gut 32 Prozent sind immerhin bis zu 20 Minuten angemessen.

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