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Das Handwerk unterstützt den Wirtschaftsminister

Das Handwerk unterstützt den Wirtschaftsminister

Trotz Kritik aus der Bundesregierung hat Bundeswirtschaftsminister Werner Müller seine Reformvorschläge für das Gesundheitswesen und die Arbeitsmarktpolitik verteidigt. Unterstützung erhält der Minister dabei vom Handwerk.

Trotz Kritik aus der Bundesregierung hat Bundeswirtschaftsminister Werner Müller seine Reformvorschläge für das Gesundheitswesen und die Arbeitsmarktpolitik verteidigt. Unterstützung erhält der Minister dabei vom Handwerk.

Im Wirtschaftsbericht 2001 schlägt Müller vor, die Arbeitgeberbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung direkt an die Arbeitnehmer auszuzahlen, um sie für eine private Absicherung zu nutzen. Er stelle jedoch nicht den Grundsatz in Frage, die Beiträge zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu teilen. Auch in der Arbeitsmarktpolitik sieht Müller keine grundlegenden Unterschiede zwischen seiner Position und der Politik von Arbeitsminister Walter Riester. Müller vertritt allerdings die Ansicht, dass die Sanktionen gegen Arbeitsunwillige schärfer ausfallen müssten.

Zustimmung für die arbeitspolitischen Vorschläge im Wirtschaftsbericht erhielt Müller vom Handwerk. #8222;Ein flexibler Arbeitsmarkt, moderate Lohnerhöhungen und längerfristige Tarifabschlüsse sind eine gute Basis für das gemeinsame Ziel, die Arbeitslosigkeit entscheidend abzubauen", sagte Dieter Philipp, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerk (ZDH).

Auch eine Reform der Gesundheitspolitik hält Philipp für dringend geboten. Das Leistungsvolumen der gesetzlichen Krankenkassen müsse sich an einem Höchstbeitragsatz von zwölf Prozent orientieren. Das sei unter anderem durch die konsequente Nutzung von Einsparpotenzialen und ein Umsteuern auf eine ergänzende kapitalgedeckte Gesundheitsvorsorge zu erreichen.

Weitere Entlastungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen fordert der ZDH zudem durch eine Verringerung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. Nach Philipps Einschätzung könne der Beitragssatz von 6,5 Prozent um mindestens einen Prozentpunkt auf 5,5 Prozent abgesenkt werden.

Der ZDH-Präsident forderte die Bundesregierung erneut auf, die beiden nächsten Stufen der Steuerreform 2003/2005 vorzuziehen (handwerk.com berichtete). Philipp verspricht sich davon positive Impulse für Konjunktur und private Nachfrage.

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Eigenverantwortung in der Krankenversicherung

Eigenverantwortung in der Krankenversicherung

Das politische Sommertheater ist eröffnet: Die Überlegungen von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller zu einer Reform der Krankenversicherung sind nach Angaben der Tageszeitung Die Welt vom Bundesgesundheitsministerium zurückgewiesen worden. Müller hatte vorgeschlagen, die Krankenversicherung – nach dem Vorbild der Rentenversicherung – durch eine private Vorsorge zu ersetzen.

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Wirtschaftsminister Müller eröffnet Handwerksmesse

Wirtschaftsminister Müller eröffnet Handwerksmesse

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) eröffnet heute Abend in München die 53. Internationale Handwerksmesse I.H.M. 2001. An sieben Messetagen können sich Interessierte und Fachbesucher bei mehr als 1900 Ausstellern aus 45 Ländern über Produktneuheiten und Trends im Handwerk informieren.

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Frühjahrsgutachten: "Spielraum für Steuersenkungen"

Höheres Wachstum, weniger Arbeitslose

Einen erheblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und ein deutlich höheres Wirtschafts-Wachstum sagt das Frühjahrs-Gutachten der sechs führenden Konjunktur-Institute voraus. Die Bundesregierung sieht sich dadurch in ihrem Kurs bestätigt. "Die Weichen sind gestellt", erklärten Bundesfinanzminister Hans Eichel und Bundeswirtschaftsminister Werner Müller.

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Wachsender Druck auf die Rentenkasse

Wachsender Druck auf die Rentenkasse

Eine Erhöhung der Rentenbeiträge im Jahr 2002 wird immer wahrscheinlicher. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) schließt einen Anstieg nicht mehr aus. „Insgesamt steigt der Druck, die Beiträge im kommenden Jahr zu erhöhen", sagte BfA-Präsident Herbert Rische.

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