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Trojaner

Datenklau mit "Strafanzeige"

Kriminelle bombardieren zurzeit elektronische Postfächer mit einer gefälschten Strafanzeige. Vermeintlicher Absender ist das Bundeskriminalamt.

Kriminelle bombardieren zurzeit elektronische Postfächer mit einer gefälschten Strafanzeige. Vermeintlicher Absender ist das Bundeskriminalamt. In der Mail versteckt: ein Trojaner.

Die Botschaft ist unmissverständlich: Ihre Daten wurden uns von Ihrem Provider zu Verfügung gestellt und eine Strafanzeige wurde erlassen, schreiben die falschen Kriminaler. Dann verlagen sie, die an die E-Mail angehängte Anzeige auszudrucken und mit einer Stellungnahme zurückzufaxen. Ihr Vorwurf: Illegales Herunterladen von MP3-Dateien, Filmen oder Software. Die Strafandrohung: bis zu fünf Jahre Knast.

Wer sich einschüchtern lässt, dessen PC wird geknackt. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt davor, den Anhang zu öffnen. Darin verberge sich ein Code, der sich unter Umständen beim Öffnen automatisch per E-Mail an die im Adressbuch des Rechners gelisteten Adressen weiterversendet oder weitere Schadfunktionen auf dem Rechner ausführt.

Das Behörde rät, die E-Mails zu löschen und so schnell wie möglich die Update-Funktion der Antiviren-Software zu nutzen.

Laut Sicherheitsexperten von heise online handelt es sich bei dem schädlichen Code um einen Trojaner, der wahrscheinlich Passwörter ausspioniert. Was der Trojaner nachträglich auf Rechner einschleuße, stehe noch nicht fest, heißt es.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Datendiebe als Gesetzeshüter tarnen. Bereits im November vergangen Jahres gingen sie mit Mails auf Raubzug, die angeblich vom BKA stammten. Dabei halfen sie sogar einmal der echten Polizei. Aufgeschreckt von der Mail zeigte sich damals ein 20-jähriger Pädophiler selber an, der pornografische Bilder auf dem PC gespeichert hatte.

www.bka.de

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