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Datenschutz

Datenschutzbeauftragten rechtzeitig bestellen!

Bis zu 25.000 Euro Strafe drohen Betrieben, die bis zum 22. Mai noch keinen Datenschutzbeauftragten bestellt haben. Darauf macht jetzt die Handwerkskammer Ulm aufmerksam und verweist auf das Bundesdatenschutzgesetz.

Bis zu 25.000 Euro Strafe drohen Betrieben, die bis zum 22. Mai noch keinen Datenschutzbeauftragten bestellt haben. Darauf macht jetzt die Handwerkskammer Ulm aufmerksam und verweist auf das Bundesdatenschutzgesetz.

Das Gesetz sieht vor, dass alle Betriebe, in denen mehr als vier Arbeitnehmer mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten befasst sind, einen Datenschutzbeauftragten stellen müssen.

Ob Kunden-, Lieferanten- oder Mitarbeiterdaten: Auch die meisten Handwerksbetriebe arbeiten mit Daten, die unter das Bundesdatenschutzgesetz fallen. Wie berichtet, sieht dieses Regelwerk ab dem oben genannten Stichtag auch schärfere Bestimmungen für Datenerhebungs-, Verarbeitungs- und Nutzungsvorgänge vor. Diese müssen Betriebe beziehungsweise deren Datenschutzbeauftragten beachten.

Mit Ablauf des 22. Mai endet für alle deutschen Unternehmen die dreijährige Frist zur Umsetzung des novellierten Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), erinnert der Handwerkstag Baden-Württemberg. Die Organisation weist darauf hin, dass jeder Mitarbeiter, der am PC regelmäßig Arbeitsvorgänge bearbeitet, die Kunden, Interessenten, Lieferanten oder Beschäftigte betreffen, im Zweifel bei der Ermittlung des Schwellenwertes berücksichtigt werden muss.

Somit fallen bereits kleinere Betriebe, in denen fünf Arbeitskräfte regelmäßig personenbezogene Daten erheben, verarbeiten oder nutzen, unter den Anwendungsbereich der Bestimmungen. Somit bestehe für sie die Verpflichtung, einen Datenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen.

Zum Datenschutzbeauftragten können nach Angaben des Handwerkstages nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitz. Dabei muss es sich nicht um einen Mitarbeiter des Unternehmens handeln. Auch externe Personen können die nötige Fachkunde vorausgesetzt benannt werden.

In einigen Bundesländern können Sie sie schon bei der zuständigen Landesdatenbehörde melden, denn einige Behörden haben schon vor Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung das Meldeverfahren freigeschaltet.
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Datenschutz-Grundverordnung

So melden Sie die Datenschutzbeauftragten bei den Behörden

Für einige Handwerksbetriebe ist ein Datenschutzbeauftragter Pflicht. Doch der muss nicht nur bestellt werden, die zuständige Landesdatenschutzbehörde muss darüber auch informiert werden.

Ab dem 25. Mai 2018 gelten deutlich höhere Bußgelder, stärkere Informationspflichten und völlig neue Vorgaben für die Dokumentation.
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Datenschutz-Grundverordnung

Das ändert sich 2018 für Betriebe beim Datenschutz

Die Datenschutz-Grundverordnung bürdet Betrieben neue Pflichten auf. Sie müssen informieren und dokumentieren. Wer nicht mitspielt, riskiert hohe Bußgelder.

Zwei Ausschüsse empfehlen in einer Stellungnahme, KMU durch eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes bei der Bestellung von Datenschutzbeauftragtenzu entlasten
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Politik und Gesellschaft

Datenschutzbeauftragte bleiben auch für KMU Pflicht

Auch für Handwerksbetriebe kann die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten Pflicht sein. Einige Politiker wollten das ändern, doch das Vorhaben ist im Bundesrat gescheitert.

Wenn in der Regel zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigt sind, müssen Handwerksbetriebe einen Datenschutzbeauftragten benennen.
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Recht

Die wichtigsten Handwerker-Infos zum Datenschutzbeauftragten

Wer kann die Funktion des Datenschutzbeauftragten übernehmen, was kostet ein Externer und wer haftet bei einer Datenpanne? Das sind Fragen die viele Unternehmer beschäftigen. Hier sind die Antworten!

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