Bei einer Betriebsprüfung prüft das Finanzamt vor allem die Bereiche, in denen es mit Nachzahlungen rechnet.
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Steuern

Die 4 häufigsten Angriffspunkte in der Betriebsprüfung

Sie wollen wissen, was bei einer Betriebsprüfung geprüft wird? Hier die aktuellen 4 Angriffspunkte, bei denen das Finanzamt abkassiert.

Die aktuellen Prüfungsschwerpunkte der Betriebsprüfung durch das Finanzamt hat die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer aktuellen Studie ermittelt. Befragt wurden dazu die Steuer- und Finanzexperten aus mittelständischen und größeren Unternehmen befragt.

Vor allem vier Prüfungsschwerpunkte haben in mittelständischen Themen demnach zu einer Steuernachzahlung geführt:

  • Am häufigsten führten Ausgaben für Bewirtungskosten und Geschenke zu Steuernachzahlungen (73,1 Prozent). Daher sollten Sie immer auf ordnungsgemäße Bewirtungsbelege achten.
  • Auch bei der Bewertung von Anlage- und Umlaufvermögen wurden die Betriebsprüfer häufig fündig (70,6 Prozent). Ausgelöst wurden Nachzahlungen vor allem durch Fehler bei der Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der planmäßigen Abschreibungen.
  • Fehlerhafte Rückstellungen haben in 68,6 Prozent der befragten Unternehmen zu Nachzahlungen geführt. Das betraf besonders Garantierückstellungen, Aufwandsrückstellungen, Rückstellungen für Prozessrisiken, Instandhaltungsrückstellungen und Pensionsrückstellungen.
  • Verdeckte Gewinnausschüttungen führten in 46,7 Prozent aller Fälle zu Steuernachzahlungen.

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Zudem hat laut PcW die Zahl der Umsatzsteuerprüfungen deutlich zugenommen. So gaben 72 Prozent aller befragten Unternehmen an, bei ihnen habe es eine oder mehrere Steuerprüfungen mit Umsatzsteuerbezug gegeben. In der Vorgängerstudie 2015 lag der Anteil bei 40 Prozent. Dabei werde die Umsatzsteuer immer häufiger digital geprüft. Nur 21 Prozent der Befragten gaben an, dass vor allem Belege geprüft wurden.

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