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Personal

Die 5 größten Fehler bei der Mitarbeitersuche im Web

Ihre Webseite ist Ihr Aushängeschild – auch bei der Mitarbeitersuche. Damit Ihr Aushängeschild funktioniert, sollten Sie diese 5 Fehler vermeiden!

Auf einen Blick:

  • Aktuelle Stellenanzeigen sollten einen prominenten Platz auf der Webseite haben, zum Beispiel direkt auf der Homepage.
  • Über ein Bewerberformular lassen sich Bewerber von Kunden unterscheiden und vergleichen.
  • Es ist wichtig, dass die Webseite dabei auch als Bewerbung bei den potenziellen Kollegen genutzt wird, zum Beispiel durch ein Team-Video oder Referenzen.

Alle Infos

Eine Webseite lässt sich für verschiedene Zwecke optimieren. Sie kann zur optimalen Präsentation des Angebots dienen, als Image-Werkzeug zur Vorstellung des Betriebs oder zur einfachen Kontaktaufnahme für Kunden. Meist erfüllt eine Seite dabei mehrere Zwecke. Grundsätzlich gilt: Mit einer Webseite werden Sie von Interessenten gefunden, überregional und im richtigen Moment. Dieses Finden-Lassen können Sie auch online für die Personalsuche nutzen, wenn Sie die folgenden fünf Fehler vermeiden.

Fehler Nr. 1: Sie machen es schwer! Warum steht Ihre Stellenanzeige nicht auf der Startseite?

Vermeiden Sie es, interessierte Bewerber unnötig lange auf Unterseiten Ihrer Webseite suchen zu lassen. Um Nachwuchs- oder Fachkräfte ohne Umwege auf Ihre Stellenanzeige aufmerksam zu machen, platzieren Sie diese direkt auf Ihrer Homepage oder als Pop-up, das sich öffnet, sobald Nutzer auf Ihre Homepage gelangen. Die Alternative: Falls Sie eine Unterseite für Ihre Stellenausschreibungen haben, verlinken Sie von der Startseite dorthin.

Tipp: Überlegen Sie sich einen passenden Text für den Link mit klarer Handlungsaufforderung, wie zum Beispiel „Wir suchen Auszubildende. Jetzt bewerben!“, und verlinken Sie den Text auf die entsprechende Seite.

Fehler Nr. 2: Sie machen es kompliziert! Warum gibt es kein Bewerberformular?

Allgemeine Kontaktformulare sind Standard auf jeder Webseite, zum Beispiel für Kundenanfragen. Im Recruiting-Prozess können Sie mit Hilfe eines speziellen Bewerber-Kontaktformulars Bewerber von Kunden unterscheiden.

Fragen Sie in dem Formular die geforderten Qualifikationen direkt ab und lassen Sie sich den Lebenslauf als PDF zuschicken. Schon haben Sie einen strukturierten Bewerbungseingang und überdies eine Möglichkeit, die Bewerber untereinander direkt zu vergleichen.

Ist die Maske für das Bewerberformular einmal angelegt, sparen Sie Zeit und Arbeitskraft. Die potenziellen Nachwuchs- und Fachkräfte werden sich über den Komfort freuen, ihre Bewerbung direkt über die Webseite schicken zu können.

Fehler Nr. 3: Sie sind langweilig! Warum machen Sie keine Werbung für sich als Arbeitgeber?

In Zeiten, in denen es insbesondere im Handwerk mehr Lehrstellen als Nachwuchskräfte gibt, sind die Rollen leicht vertauscht. Im ersten Schritt bewerben Sie sich quasi beim Nachwuchs. Was unterscheidet Sie dabei von anderen Betrieben? Warum sollte sich jemand bei Ihnen bewerben?

Das muss Ihre Webseite überzeugend vermitteln.

  • Video: Ein Teamvideo bietet Ihnen die ideale Möglichkeit, sich Interessenten auf lebendige Weise vorzustellen und zur Bewerbung bei Ihnen zu animieren.
  • Fotos: Gleiches gilt für Team-Fotos. Mit einem Bild vom gesamten Team und Einzelbildern der Mitarbeiter mit einer kurzen, persönlichen Aufgabenbeschreibung und einem Statement zum Team-Gefühl gewähren Sie einen kleinen, vielleicht entscheidenden Blick hinter die Kulissen Ihres Betriebes.
  • Inhalte: Berichten Sie mit Ihrem Team von Ihren Werten und Interessen, geben Sie einen Einblick in Ihren Arbeitsalltag und zeigen Sie auf, was Sie besonders macht. Dazu zählt vor allem Ihr Handwerk: Zeigen Sie auf Ihrer Webseite eine Auswahl besonders repräsentativer Arbeiten oder Werkstücke.

All das ist gleichzeitig eine Absicherung für Sie. Ihnen ist beispielsweise eine nachhaltige Arbeitsweise wichtig? Machen Sie Ihre Ausrichtung klar und vermeiden Sie so von vornherein die Bewerbung von Kandidaten, die Ihre Herangehensweise nicht teilen.

Fehler Nr. 4: Sie sind nicht glaubwürdig! Wo sind Ihre Referenzen?

Ihre Auftraggeber sind mit Ihrer Arbeit mehr als zufrieden? Bitten Sie sie um eine Referenz für Ihre Webseite. Ideal sind kurze Zitate, wenn es sich anbietet, mit einem Portraitbild des Referenzgebers. Positives Feedback von spannenden Auftraggebern zeugt von Professionalität und vermittelt potenziellen Bewerbern Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Fehler Nr. 5: Sie sind kaum zu lesen! Warum ist Ihre Webseite nicht mobil optimiert?

Insbesondere der potenzielle Nachwuchs recherchiert vermehrt auf mobilen Endgeräten, weniger am Desktop. Eine Webseite, die nicht für mobile Nutzung optimiert ist, führt im schlimmsten Fall zu einer hohen Absprungrate. Nicht mehr lesbare Schrift, verzerrte Bilder, zu kleine und damit kaum mehr klickbare Buttons sind nur einige Beispiele, warum Interessierte solch eine Webseite möglicherweise schnell wieder verlassen.

Wie mobil Ihre Webseite ist, können Sie auch am PC einfach testen: Ziehen Sie an Ihrem PC Ihr Browser-Fenster kleiner und achten Sie darauf, ob Bilder und Schrift skaliert werden.

Die Autorin Anne-Kristin Langner ist Expertin für digitales Marketing bei der Schlüterschen und kümmert sich in dieser Funktion um das Marketing für handwerk.com und die zugehörigen digitalen Dienste. Dienstleister wie die Schlütersche unterstützen Sie dabei, Ihre Webseite nach Ihren (Recruiting-)Ansprüchen zu gestalten. Außerdem bietet die Schlütersche unterstützende Multimedia-Services sowie die Schaltung von Online-Anzeigen für einen ganzheitlichen Online-Auftritt an.

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