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IT-Sicherheit

Die Sicherheitslücken des Web 2.0

Das Internet ist für viele Unternehmen ein lukrativer Geschäftszweig. Doch das Zeitalter des Mitmach-Webs, in dem Kunden, Mitarbeiter und Externe sich im Netz treffen, birgt auch Sicherheitsrisiken.

Früher mussten sich Betriebe ausschließlich vor allgemeinen Virusangriffen aus dem Internet schützen. Die Zeiten sind vorbei. Denn mittlerweile finden Angriffe auf Personen oder Unternehmen gezielt statt, das Sicherheitsrisiko ist gestiegen, berichtet das Netzwerk E-Commerce-Center Handel (ECC).

Für Kriminelle im Netz stünden viele Türen offen, in die sie schädliche Codes einschleusen können. Sei es via Uploads, Blog-Beiträgen mit Anhang oder ein Forumsbeitrag mit eingebundenem Link. Angreifer könnten außerdem Datenbanken und Nutzerdaten manipulieren und ganze Server für längere Zeit lahmlegen.

Da aber die Web 2.0-Instrumente für Unternehmen eine lukrative Chance seien, ihre Produktivität, Effizienz und Nähe zum Markt kostengünstig zu erhöhen, sollten Chefs die Möglichkeiten auch nutzen. Laut ECC sollten Sie dabei folgende Sicherheitstipps beherzigen:

Aktuelle Software: Nicht nur installieren, sondern regelmäßig Updates fahren und im Browser eine restriktive Sicherheitseinstellung vornehmen.

Phishing vermeiden: Mit Phishing bezeichnet man den Versuch, mit gefälschter E-Mailadresse an Daten anderer Nutzer zu gelangen. Wer Links in E-Mails unbekannter Absender nicht öffnet, geht auf Nummer sicher.

Echtheit prüfen: Besuchen Sie eine Website nur, wenn im Browser auch die tatsächliche Web-Adresse steht. Geben Sie bei Unsicherheiten niemals Ihre Anmeldedaten preis. Achten Sie auch auf das Schloss-Symbol in der Statusleiste.

Kurz-URLs testen: Beispielsweise bei Twitter sind kurze URLs üblich, beispielsweise über den Internetdienst tinyurl.com. Diese sind jedoch auch beliebt, um Malware oder Phishing-Links zu verbreiten. Testen Sie die Links, bevor Sie sie veröffentlichen.

Datensammler abwehren: Geben Sie persönliche Daten und Kontaktdaten nur an ausgewählte, vertrauenswürdige Personen weiter.

Richtlinien erstellen: Welche Formen des Web 2.0 Ihr Betrieb auch nutzt – sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter für das Thema Sicherheit.

Kontrollieren: Behalten Sie selbst im Auge, was auf Ihrer Internetseite oder in Ihrem Blog veröffentlicht wird. Das kann Schlimmeres verhindern.

(ja)

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