...landen viele Auseinandersetzungen um Kündigungen.
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Recht

Diese 10 Urteile zu Kündigungen sollten Sie kennen

Auseinandersetzungen über Kündigungen landen oft vor Gericht. Dabei zeigt sich: Der Einzelfall entscheidet. Zehn Urteile, die Sie deshalb kennen sollten.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Wer einem Mitarbeiter kündigen will, muss dabei wichtige Formalitäten und gesetzliche Vorschriften beachten.
  • Häufig landen Auseinandersetzungen über Kündigungen vor Gericht.
  • Unser Überblick zeigt: Bei Klagen gegen ordentliche oder fristlose Kündigungen schauen die Richter sehr genau auf den Einzelfall.

Wer seinem Mitarbeiter kündigt, muss dabei zahlreiche Regeln beachten. Nicht selten passieren dabei Fehler und der Gekündigte klagt gegen seine Entlassung. Die Gerichte entscheiden dabei nach dem Einzelfall. Diese 10 Urteile sollten Sie deshalb kennen, um möglichen Fallen zu entgehen.

Die fünf größten Fehler bei Kündigungen

Jemandem kündigen zu müssen, ist keine schöne Aufgabe. Noch schlimmer wird sie, wenn man grobe Fehler macht und die Kündigung unwirksam ist.
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1. Kündigung: Nur quittieren lassen reicht nicht

Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen. Dabei reicht es nicht, das Schreiben vom Mitarbeiter lediglich gegenzeichnen zu lassen. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gab einem Kläger Recht, dem sein Kündigungsschreiben nicht ausgehändigt worden war.

Warum das LAG Düsseldorf so entschied, lesen Sie hier.

2. Dienstauto privat genutzt: Kündigen nur nach Abmahnung

Eine Angestellte nutzte ihren Dienstwagen für die tägliche Fahrt zur Arbeit und nach Hause. In das Fahrtenbuch allerdings trug sie andere Ziele ein. Die Benzinkosten zahlte sie mit der Tankkarte ihres Arbeitgebers. Dieser kündigte ihr, die Frau klagte.

Warum das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz zwar ein Fehlverhalten der Mitarbeiterin sah, aber eine Abmahnung für ausreichend hielt, lesen Sie hier.

3. Haftstrafe: Darf der Arbeitgeber kündigen?

Ein Bäcker wird nach einem versuchten Raubüberfall rechtskräftig zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Als er dies seinem Arbeitgeber mitteilt, kündigt dieser fristgerecht. Der verurteilte Bäcker klagte erfolglos gegen die Kündigung.

Welche Argumente das Landesarbeitsgericht Hessen in seiner Entscheidung anführte, lesen Sie hier.