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E-Mail-Angriff

Diese Mail sollten Sie besser nicht öffnen

Cyberkriminelle haben eine neue Masche drauf: Sie verschicken Mails, mit denen die Kriminellen ein Abo bestätigen, das Sie angeblich abgeschlossen haben. Wie Sie sich verhalten sollten? Das lesen Sie hier.

 - Briefkasten, Direktmailing
Briefkasten, Direktmailing
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"Sehr geehrter Nutzer, wir bedanken uns herzlich, dass Sie bei uns jetzt Kunde sind. Die monatliche Abo-Gebühr beträgt 49 Euro".

So oder so ähnlich klingt der Beginn einer E-Mail, die derzeit viele Internetnutzer verunsichert, warnt das Landeskriminalamt Niedersachen. Nach Angaben der Ermittler gehen derzeit täglich über den "Ratgeber Internetkriminalität" der Polizei Niedersachsen viele Anfragen zu diesen E-Mails ein.

Die Täter verwenden verschiedene ausgedachte Firmennamen wie "Media Plattform GmbH" oder "Video Service AG" und täuschen dadurch den Abschluss eines angeblichen Abovertrages für ein Online-Video-Portal vor.

Besonders fiese Falle:
Im Text weisen die Übeltäter darauf hin, dass sich alle Angaben zum Widerspruchsrecht im Anhang der Mail befinden.

Ziel der Übeltäter: Die verunsicherten Mail-Empfänger sollen dazu gebracht werden, den Anhang anzuklicken, warnt das LKA.

Was passiert, wenn Sie den Anhang öffnen, lesen Sie auf der zweiten Seite.

Öffnen Sie unter keinen Umständen den Anhang!
 - Haben Sie Post von den Cyberkriminellen? Sollten Sie nicht unüberlegt handeln, rät das LKA.
Haben Sie Post von den Cyberkriminellen? Sollten Sie nicht unüberlegt handeln, rät das LKA.
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Öffnen die adressierten Nutzer den Anhang, lädt ihr Rechner automatisch Schadsoftware herunter mit der die Cyberkriminellen Daten auslesen oder den Rechner für eigene Zwecke fernsteuern können.

Derzeit scheint es so, dass nur Windows-Nutzer betroffen sind, teilt das LKA mit. Die Nutzer von Mac-Systemen oder Linux-Anwender sind nach Angaben der Ermittler noch außen vor.

Was tun, wenn ich solch eine Mail im Postfach habe? Dazu rät das LKA folgendes:

  • Klicken Sie unter keinen Umständen auf den Anhang.
  • Reagieren Sie auch nicht auf die E-Mail, indem Sie einen Widerruf an den Absender verschicken.
  • Sollten Sie versehentlich bereits den Anhang geöffnet haben, untersuchen Sie Ihren Computer mit einer aktuellen Antivirensoftware.
Weitere Tipps zum Thema IT-Sicherheit, finden Sie hier und im "Ratgeber Internetkriminalität" auf www.polizei-praevention.de.

(ha)

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