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Bachelor Professional und Master Professional

Diese neuen Abschlussbezeichnungen gibt es im Handwerk

Den Titel Bachelor Professional können jetzt nicht nur Handwerksmeister führen. Manche Handwerker dürfen sich sogar Master Professional nennen.

Es gibt zwei neue Abschlussbezeichnungen für Fortbildungsabsolventen im Handwerk. Darauf weist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hin. „Künftig können Absolventen der Fortbildung zum Geprüften Kaufmännischen Fachwirt nach der Handwerksordnung den Titel Bachelor Professional tragen“, erklärt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zur Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Absolventen der Fortbildung zum Geprüften Restaurator im Handwerk könnten künftig zusätzlich auch den Titel Master Professional führen.

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Nach Einschätzung von Wollseifer sind die nun hinzukommenden Abschlussbezeichnungen „Anerkennung des hohen Leistungsniveaus in diesen Berufen und zugleich ein wichtiger Beitrag, um die Attraktivität der Höheren Berufsbildung auszubauen“.

Bereits seit Anfang 2020 wird allen Handwerksmeistern bundesweit zusätzlich der Titel Bachelor Professional verliehen. Damit sei der Meisterabschluss auch namentlich auf Augenhöhe mit akademischen Graden gestellt, so der ZDH-Präsident. Bei Kammern und Innungen bestehe eine hohe Nachfrage nach diesen Abschlusszeugnissen.

Wollseifer fordert, dass nun rasch alle weiteren Fortbildungsabschlüsse die neuen Bezeichnungen erhalten. Als Beispiel nennt er in diesem Zusammenhang etwa den Abschluss zum Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung, zum Geprüften Servicetechniker oder zum Geprüften Verkaufsleiter im Lebensmittelhandwerk. „Hier sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und alle Sozialpartner in der Verantwortung“, so der ZDH-Präsident.

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Foto: sebra - stock.adobe.com Neue Abschlussbezeichnungen: Diese Handwerker können sich jetzt auch Bachelor Professional beziehungsweise Master Professional nennen.

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