Foto: Eisenhans - stock.adobe.com

Digitalisierung + IT

E-Vergabe: Daran führt bald kein Weg mehr vorbei

Sie bewerben sich regelmäßig um öffentliche Aufträge und setzen dabei grundsätzlich auf den Postweg? Dann sollten Sie diese Neuerungen bei E-Vergabe kennen!

Noch können sich Handwerksbetriebe per Post um öffentliche Aufträge bewerben. Doch das ändert sich spätestens am 18. Oktober 2018. Denn bis dahin müssen sowohl Auftragnehmer als auch Auftraggeber sich vollständig auf eine elektronische Abwicklung von Vergabeverfahren umstellen, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt.

Für Handwerksbetriebe bedeutet das: Sie können künftig sowohl Angebote als auch Teilnahmeanträge, Interessensbekundungen und Interessenbestätigungen nur noch in elektronischer Form einreichen.(red)

Auch interessant:

Auch wenn ein Bürgermeister einen Architektenvertrag ohne Zustimmung des Gemeinderates unterschreibt, ist der Vertrag laut BGH-Urteil gültig.

BGH-Urteil: Fehler bei der Vergabe lösen Vertrag nicht auf

Öffentliche Auftraggeber müssen Aufträge ausschreiben. Doch was passiert, wenn bei der Auftragserteilung etwas schief läuft? Der Bundesgerichtshof hat darauf eine klare Antwort gefunden.
Artikel lesen

Ein neues Gesetz soll dafür sorgen, dass nur noch Unternehmen mit weißer Weste den Zuschlag bei öffentlichen Aufträgen erhalten.

Keine öffentlichen Aufträge für korrupte Unternehmen

Unehrliche Betriebe sollen künftig effektiv von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat nun das Bundeskabinett beschlossen.
Artikel lesen

-Anzeige-

Der Vergabe-Mindestlohn in Mecklenburg-Vorpommern steigt auf 10,35 Euro pro Stunde.
Foto: Coloures-Pic - stock.adobe.com

Änderung zum 1. Oktober 2020

Vergabe-Mindestlohn in Mecklenburg-Vorpommern steigt

In Mecklenburg-Vorpommern steigt der Vergabe-Mindestlohn zum 1. Oktober. Was Betriebe wissen sollten, die sich dort um öffentliche Aufträge bewerben.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Auftragsvergabe über das Web

Auftragsvergabe über das Web

Voraussichtlich ab Mai können sich Handwerksunternehmen um die Vergabe öffentlicher Aufträge im Internet bewerben. Über die „E-Vergabe" will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie künftig die elektronische Angebotsabgabe und Auftragsvergabe von der Bekanntmachung bis zur Vertragsschließung über das Internet abwickeln.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

E-Government

Bund setzt auf digitale Ausschreibungen

Wer Aufträge der Öffentlichen Hand will, wird künftig nicht mehr ohne Internet auskommen. Ab 2006 sollen alle Behörden ihre Ausschreibungen übers Netz abwickeln. Einige setzen schon jetzt auf digitale Auftragsvergabe.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Pilotprojekt für elektronische Auftragsvergabe

Pilotprojekt für elektronische Auftragsvergabe

In einem Pilotprojekt werden die Abläufe bei einer elektronischen Auftragsvergabe der öffentlichen Hand ausgelotet. Auftraggeber beim Projekt "E-Vergabe" sind das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und das Beschaffungsamt des Innenministeriums.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.