Viele Geräte, die Nutzer in der Öffentlichkeit geschäftlich verwenden, sind nicht vor neugierigen Blicken geschützt.
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IT-Sicherheit

Einfach ausgespäht: Kein Schutz vor Visual Hacking

Wer außerhalb der eigenen Geschäftsräume arbeitet, gibt sensible Daten leicht anderen preis. So können Sie sich davor schützen.

Büroarbeiten im Zug, auf der Baustelle oder im Café erleichtern dank moderner Notebooks und Tablets den Arbeitsalltag. Doch würden Sie jede E-Mail oder Kalkulation auch gerne mit fremden Menschen in Ihrer Nähe teilen?

Mit dem vom ZDH und BSI für Handwerker ntwickelten Routenplaner soll das gelingen.

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Ein Test im Auftrag des Softwareunternehmens Kaspersky ergab, dass die meisten Menschen genau das unfreiwillig tun. Ein Tester hat für das Unternehmen in Zugwaggons geprüft, wie viele Menschen Mitreisenden potenzielle Geschäftsgeheimnisse auf Bildschirmen von Notebooks, Tablets und Smartphones zugänglich machen.

An fünf Werktagen konnte der Tester demnach auf 1.193 Bildschirmen aktive Business-Programme einsehen. Meist liefen sie auf Notebooks (1.041). Nur knapp fünf Prozent der Notebook-Bildschirme seien durch Sichtschutzfolien vor dem Ausspähen von Daten, dem sogenannten Visual Hacking, geschützt gewesen.

In 58 Prozent der Fälle, in denen der Tester Erfolg hatte, zeigte der Bildschirm ein geöffnetes E-Mail-Programm. Dabei würden laut Kaspersky durch Signatur und Betreff „für Dritte geschäftliche Interna offenbart, die für Außenstehende nicht zugänglich sein sollten“. In 25 Prozent der Fälle war ein Office-Dokument geöffnet, 11 Prozent entfielen auf den Web-Browser.

Kaspersky empfiehlt Blickschutzfilter, die Bildschirminhalte vor potenziellen Spähern schützen. Sie lassen sich im Netz als aufklebbare Folien bereits für rund 50 Euro finden. Zudem rät das Softwareunternehmen: Erledigen Sie in öffentlichen Räumen nur unverfängliche Arbeiten.

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