In der SHK- und in der Baubranche fehlen besonders viele Fachkräfte.
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Baubranche boomt

Fachkräftemangel verschärft sich weiter

In den Bau- und Ausbaugewerken wird die Lücke zwischen offenen Stellen und Bewerbern immer größer. Vier Gewerke sind besonders stark betroffen.

Der Fachkräftemangel im Bau- und Ausbaubereich hat sich weiter verschärft. Wie die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zeigt, ist vor allem die Situation im SHK-Handwerk schwieriger geworden. So dauert es durchschnittlich 183 Tage, bis eine freie Stelle mit einer Fachkraft oder einem Spezialisten neu besetzt werden kann – 27 Tage länger als noch im Vorjahr. Gleichzeitig reicht rein rechnerisch die Anzahl der Arbeitslosen in diesem Bereich nicht aus, um alle bei der Arbeitsagentur gemeldeten Stellen zu besetzen: 100 offenen Stellen stehen 55 Arbeitslose gegenüber.

Ebenfalls verschärft hat sich auch die Situation in der Baubranche. Im Hochbau dauert es durchschnittlich 183 Tage, um eine Stelle neu zu besetzen (+7 Tage), bei Aus- und Trockenbau sind es 145 (+25 Tage), im Tiefbau für Meister 201 Tage (+37 Tage). Grund laut BA: die boomende Bauwirtschaft, befeuert durch gute Konjunktur und niedrige Zinsen. Als Folge hat die Bundesagentur Berufe aus diesen Branchen neu auf die Engpassliste gesetzt.

Alle sechs Monate erstellt die Bundesagentur für Arbeit die Fachkräfteengpassanalyse. Sie untersucht neben verschiedenen Berufsgruppen auch die regionale Verteilung der offenen Stellen.

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