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Fahnder schnappen sich auch kleine Fische

Selbst vergleichsweise mickrige Beträge bringen die Steuerfahndung manchmal auf die Spur: Im Fall eines pfälzischen Dachdeckermeisters brachten zum Beispiel 6000 Euro unversteuerte Zinserträge auf einem Konto in Frankreich den Fahndern richtig fette Beute.

Selbst vergleichsweise mickrige Beträge bringen die Steuerfahndung manchmal auf die Spur: Im Fall eines pfälzischen Dachdeckermeisters brachten zum Beispiel 6000 Euro unversteuerte Zinserträge auf einem Konto in Frankreich den Fahndern richtig fette Beute.

Für den Handwerker kann das jedoch weitreichende Folgen haben, wie die Financial Times Deutschland berichtet: Denn was nach Ansicht des Unternehmers ein kleiner Betrag war, ließ die Fahnder viel mehr vermuten: Sicher habe der Dachdecker nicht nur in diesem einen Jahr den Zinsertrag nicht versteuert. Und viel interessanter sei in diesem Zusammenhang die Frage, warum der Unternehmer überhaupt einen Betrag von 100.000 Euro im Ausland parke - schließlich habe sein Betrieb in den letzten Jahren gar nicht so viel Gewinn abgeworfen.

Dass die Fahnder so gut informiert waren, liegt an der EU-weiten Zusammenarbeit der Steuerbehörden bei der Zinsbesteuerung. Die Finanzämter informieren sich seit 2005 grenzüberschreitend über Zinserträge von EU-Bürgern. Und das ist nicht die einzige Kontrollmöglichkeit des Fiskus. Immer enger werden die Maschen im Netz der Fahnder dank Kontenanfragen, Grenzkontrollen und Geldwäschegesetz.

Mehr zum Thema: Wie Steuerfahnder an Infos kommen

(jw)

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Steuerfahndung: Vorsicht Mitwisser!

Die Steuerfahnder machen mobil. Hilfreich zur Seite stehen ihnen oft Insider: Zittern müssen Arbeitgeber, Ex-Gatten und früherer Geschäftspartner.

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Die Forderung nach Straffreiheit für Steuersünder, die Schwarzgeld im Ausland parken, hat Konjunktur. Nun hat auch die Hartz-Kommission den Charme einer solchen Lösung entdeckt: Das zurückkehrende Geld könne in die ostdeutsche Wirtschaft investiert werden, meint der Kommissionsvorsitzende Peter Hartz. Während dessen stoßen deutsche Steuerfahnder bei ihren Ermittlungen im Ausland auf erhebliche Probleme.

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Geldwäsche? Zu viel Bargeld macht verdächtig!

Fehlalarm mit Folgen: Banken melden Bargeldzahlungen bei Verdacht auf Geldwäsche. Selten ist was dran – doch das Finanzamt wird in jedem Fall nachfassen.

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Das Bundesfinanzministerium hat „flächendeckende, verstärkte Bargeldkontrollen" an den deutschen Grenzen angekündigt. Der Zoll soll nach Schwarzgeld-Sündern und Geldwäschern fahnden. Das Ministerium befürchtet mehr Straftaten im Vorfeld der Euro-Einführung.

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