In Köln landeten Kunden auf der Suche nach bestimmten Handwerkern bei Fake-Subunternehmern.
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Panorama

Falsch verbunden: Rufschädigung durch Fake-Subunternehmer

Mutmaßliche Betrugsfälle schaden ehrbaren Handwerkern: Kunden suchen online gezielt echte Betriebe und landen bei ganz anderen „Anbietern“.

Der Express berichtet über mehrere Fälle von mutmaßlichen Betrügern, die sich als Subunternehmer von Handwerkern ausgeben und dann Wucherpreise berechnen. Konkret schildert die Zeitung online etwa den Fall des Kölner Handwerksunternehmens H.J. Lohmar GmbH.

Ein Kunde, der das Unternehmen beauftragen wollte, sei statt bei H.J. Lohmar bei einer „Firma Yilmaz“ gelandet, die sich als Subunternehmer des Betriebs ausgab und den Auftrag abgegriffen habe.

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Wie gingen die Täter vor? Geschäftsführer Patrick Lohmar rekonstruiert den Hergang gegenüber Express. Demnach suchte der Kunde im Internet nach der Telefonnummer der H.J. Lohmar GmbH. Die Suche habe den Kunden auf eine Fake-Seite geführt. Ein Anruf unter der dort angegebenen Telefonnummer führte schließlich zum Auftrag an das angebliche Subunternehmen.

Immerhin: Die Arbeiten seien fachmännisch ausgeführt worden. Dennoch sei dem echten Handwerksbetrieb so ein Auftrag entgangen. Und die Geschichte blieb wohl auch dem Kunden nicht in guter Erinnerung. Er sei dazu gedrängt worden, die Rechnung direkt vor Ort bar oder per EC-Karte zu begleichen. Die Polizei ermittle.

Der Fall erinnert stark an eine ähnliche Masche, über die wir Anfang des Jahres ausführlich berichteten: Dort landeten niedersächsische Kunden, die gezielt nach Handwerkern in ihrer Nachbarschaft suchten, bei Fake-Anbietern im 300 Kilometer entfernten Ruhrgebiet. Die kamen dann auch für die Aufträge angereist, leisteten aber alles andere als fachmännische Arbeit.

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