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Rentenpapiere

Flexibel bleiben bei steigenden Zinsen

 

Die Zinsen für Rentenpapiere (Anleihen) sind in Bewegung geraten. Zur Zeit sieht es so aus, als seien künftig wieder bessere Renditen für Anleger drin. Wer jetzt flexibel bleiben und sein Geld nicht auf Tagesgeldkonten lagern will, der fährt mit Bundesschatzbriefen gut.

Vorteil: nach einem Jahr können Sie jeden Monat Bundesschatzbriefe im Wert von 10.000 Mark zurück gegeben. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, jederzeit auf lukrativere Papiere umzusteigen. Die aktuelle Serie der Bundesschatzbriefe Typ A (Zinsen werden jährlich gezahlt) bringt im ersten Jahr eine Rendite von 2,25 Prozent, im zweiten sind es 2,74 Prozent, im dritten 3,15 Prozent, im vierten 3,47 Prozent,im fünften 3,70 Prozent und im sechsten schließlich 4,94.

Tip: Für Bundeswertpapiere können Sie sämtliche Depotgebühren und Provisionen vermeiden. Nutzen Sie die Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg (Telefon: 0 61 72/10 80, Telefax: 0 61 72/10 84 50). Anträge, um dort Ihre Bundeswertpapiere zu verwahren, können Sie bei allen Geldinstituten stellen. Übrigens: Alle Banken sind verpflichtet, Ihren Auftrag auszuführen.

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Sparen

So legen Sie Ihr Geld sicher an

Ob 5.000 oder 20.000 Mark - wer eine sichere Geldanlage will, macht mit Bundeswertpapieren nichts verkehrt, verzichtet aber auf hohe Renditen, wie sie der Aktienmarkt noch bietet. Kursrisiken gibt es praktisch nicht. Nur wer Bundesobligationen vor dem Laufzeitende (fünf bis zehn Jahre) wiederverkauft, kann Pech haben und weniger als 100 Prozent des eingesetzten Kapitals zurückbekommen. Die Rendite bei fünf Jahren Laufzeit beträgt 4,21 Prozent (Nominalzins 4,5 Prozent, Ausgabekurs 101,25 Prozent).

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Bundeswertpapiere

Lohnende Alternative

Wer jetzt einige tausend Mark anlegen will, wird sich kaum auf Aktien einlassen. Bundeswertpapiere sind noch immer eine lohnende Alternative, ermittelte die Stiftung Warentest. Zwar erreichen Bundesschatzbriefe mit einer Laufzeit von sechs Jahren derzeit nur noch eine Rendite von 4,06 Prozent. Doch durch die kostenlose Verwahrung der Papiere bei der Bundesschuldenverwaltung spart der Anleger teure Depotgebühren, die die Rendite schmälern würden.

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Finanz-Check

Schatzbriefe überflügeln Rentenfonds

Simple Bundesschatzbriefe erwirtschaften im Schnitt mehr Rendite als die von hochbezahlten Fondsmanagern verwalteten Rentenfonds. Das ergab ein Test der Zeitschrift "Wertpapier".

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Tradingfonds

Das richtige für kurzfristige Anleger

Fonds ohne Ausgabeaufschlag (das ist die Provision der Geldinstitute) sind im Kommen. Doch auch diese, Tradingfonds oder No-Load-Fonds genannten Anlagen, sind nicht kostenlos: Banken und Sparkassen lassen sich ihre Kosten für Werbung, Verkauf und Beratung Jahr für Jahr mit 0,6 bis 1,5 Prozent bezahlen. Für Fonds mit Ausgabeaufschlag sind derzeit bei Aktien einmalig drei bis sechs Prozent üblich, bei Renten zwei bis drei Prozent.

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