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Foto: Ford
Mit Ford Liive möchte Ford seine Transporter-Kunden in deren Alltagsgeschäft unterstützen.

TCO und Werkstattsteuerung

Digitale Service-Unterstützung von Ford

Ford Liive geht an den Start. Der digitale Service soll Nutzfahrzeug-Kunden durch kürzere und besser planbare Werkstattaufenthalte entlasten.

  • Kürzere Werkstattaufenthalte für Ford-Transporter: Das verspricht der Autobauer mit seinem neuen Service-Tool „Ford Liive“
  • Vorbereitung übers Datennetz: Ab Mitte 2019 gebaute Transit-Connect-, Transit-Custom-, Transit- und Ranger-Modelle verfügen über das sogenannte „Ford-Pass-Connect-Modem“ über das schon vor dem Service-Termin ausgelesen wird, was in der Werkstatt gemacht werden muss. Gleichzeitig wird der Halter über eine App auf unvorhergesehenen Service-Bedarf hingewiesen.
  • Vorteile auch für die Werkstätten: Über die Technik können die Kfz-Betriebe schon vor dem Eintreffen des Fahrzeugs auslesen, welche Fehler behoben werden müssen. Zudem werden sich die Betriebe Unterstützung von Ford-Ingenieuren direkt holen können.

Neues Service-Tool von Ford: Speziell für seine Transporter-Kunden hat die Europa-Organisation des amerikanischen Herstellers Ford Liive ins Leben gerufen. Die digitale Anwendung soll zu verkürzten Werkstattaufenthalten und somit für deutlich mehr Produktivität im Nutzfahrzeug-Betrieb führen.

Weniger ungeplante Werkstattaufenthalte

Drei Kernsäulen machen das Angebot von Ford Liive aus:

  • die sogenannte Smart Maintenance
  • der Service-Baustein „Ford Service Pro“ sowie
  • die Ford-Liive-Zentren.

Smart Maintenance ist der Service-Baustein von Ford Liive, der sich direkt an die Kunden richtet. Voraussetzung für die Nutzung ist der Besitz eines seit Mitte 2019 gebauten Transit Connect, Transit Custom, Transit oder Ranger. Diese Fahrzeuge – rund 500.000 sind derzeit auf europäischen Straßen unterwegs – sind serienmäßig mit einem „Ford Pass Connect“-Modem als technische Basis von Ford Liive ausgestattet. Smart Maintenance überträgt Fahrzeugdaten an Ford und identifiziert so notwendige Servicearbeiten schon vorab. Als wichtigstes Ziel nennt Ford die effiziente Vorausplanung von Werkstattterminen zu für den Kunden passenden Zeitslots. Die Überwachung verschiedener Fahrzeug-Verschleißteile soll zudem ungeplante Werkstattaufenthalte vermeiden.

Identifiziert das System Service-Bedarf, werden Halter direkt benachrichtigt. Entweder über die „Ford Pass Pro“-App, die Ford für Fuhrparks mit bis zu fünf Nutzfahrzeugen konzipiert hat. Oder aber im Falle größerer Fuhrparks über Ford Telematics. Dieses System wird im Laufe des Jahres noch um die notwendigen Funktionalitäten ergänzt. Die Nutzung von Ford Liive verursacht für die Kunden keine Zusatzkosten. Allerdings ist zum Beispiel Ford Telematics mit einer monatlichen Abo-Gebühr verbunden.

Unterstützung auch für die Transit-Zentren

Die zweite Säule von Ford Liive, Ford Service Pro, richtet sich an die die europaweit 800 auf Nutzfahrzeuge spezialisierten Transit-Zentren in der Ford-Organisation. Als wesentliches Instrument steht den Vertragswerkstätten „Smart Diagnostics“ zur Verfügung. Nach einem Kundenkontakt und noch vor dem Eintreffen des Fahrzeugs in der Werkstatt lassen sich darüber individuelle Fahrzeugdaten der letzten 60 Tage abrufen. Unterstützen soll dieser Prozess bei der zielgerichteten Fehlerdiagnose sowie der zeiteffizienten Ersatzteilbeschaffung. Außerdem betont Ford die so mögliche Bündelung verschiedener Servicearbeiten, was ebenfalls zu mehr Zeiteffizienz führe.

Die Ford-Liive-Zentren als dritte Säule von Ford-Liive unterstützen wiederum die Werkstätten. Sie können sich immer Falle möglicher Probleme an die Teams in den Zentren wenden. Die Teams dort greifen auf Live-Werkstattdaten zurück, um entsprechend zu unterstützen, und stehen auch in Kontakt zu Ford-Ingenieuren. Ford-Liive-Zentren befinden sich bereits in Dunton in Großbritannien sowie im spanischen Valencia in Betrieb, ein drittes folgt im Laufe des Jahres in Köln. Die Teams dort zeichnen für die Betreuung des deutschen, österreichischen und schweizerischen Marktes verantwortlich.

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Foto: Dennis Gauert

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