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Optimierungen im Unternehmen

Für mehr Effizienz: So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

Soll Ihr Betrieb noch besser werden? Der Schlüssel liegt in der Motivation Ihrer Mitarbeiter. So holen Sie sie mit ins Boot.

Weiß, wie man Mitarbeiter motiviert - Christian Stahl, Trainer und Berater bei Müller+ Partner
Christian Stahl, Trainer und Berater bei Müller+ Partner
Foto: Müller+ Partner

Muss ein Unternehmen effizienter werden, heißt das für die Mitarbeiter oft nur eines: Mehrarbeit. Wie kann man sie dafür nur begeistern? Christian Stahl vom Beratungsunternehmen Müller und Partner kennt die Antwort. Stahl berät Betriebe bei ihrer Personal- und Organisationsentwicklung. „Motivation kann man nicht erzwingen“, weiß er. „Sie ist das Ergebnis des richtigen Führungsstils.“ Hier erklärt Stahl, in welchen drei Schritten Sie Ihre Mitarbeiter motivieren.

Schritt1: Transparenz schaffen
Unternehmer sollten ihr Personal über den Stand des Betriebs auf dem Laufenden halten. Viele würden zum Beispiel offen die Umsatz- und Gewinnentwicklung kommunizieren. Dadurch bekommen die Mitarbeiter ein Gefühl dafür, wie ihr Betrieb läuft. Diese Offenheit schaffe Vertrauen. Darauf bauen die weiteren Schritte auf.

Schritt 2: Klare Ziele formulieren
Wenn die Mitarbeiter nicht verstehen, warum ihr Betrieb effizienter arbeiten muss, werden sie sich gegen Veränderungen sträuben. Sie müssen die Maßnahmen als Teil eines größeren Unternehmensplans nachvollziehen können. Aufgabe des Unternehmers heißt daher: klare Ziele formulieren. Wo will der Betrieb hin – und warum ist es zum Beispiel notwendig, dass er zwei Prozent mehr Rendite macht? Die Mitarbeiter müssen die Zukunftspläne kennen, damit sie sie bewusst unterstützen können.

Im letzten Schritt profitiert Ihr Unternehmen bereits vom Mitarbeiter. So gehts: Seite 2

 Schritt 3: Aktive Beteiligung - so werden Mitarbeiter wertvoller
Alle an einem Strang -  Mitarbeiter sollen Veränderungen mitgestalten können.
Mitarbeiter sollen Veränderungen mitgestalten können.
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Die Angestellten brauchen eine Chance, den Veränderungsprozess mitzugestalten. Werden einem Mitarbeiter fertig formulierte Maßnahmen vorgesetzt, wird er dafür keine Begeisterung entwickeln, selbst wenn sie erfolgreich sind. Entwickelt er diese Maßnahmen aber selbst mit, wird der Erfolg des Betriebs auch sein persönlicher sein. Die Geschäftsführung sollte ihr Personal ermutigen, eigene Ideen einzubringen und muss diese Ideen ernst nehmen.

In zukunft mehr Input
Nimmt die Geschäftsführung die Meinung ihrer Mitarbeiter ernst, dann beginnen sie ihre Gedanken über Verbesserungen im Unternehmen als Teil ihrer täglichen Arbeit zu sehen.
Dann kann man sie zu einem aktiven Teil der Optimierungsstrategie machen.

Schneller durch externe Hilfe
Professionelle Berater können Unternehmen helfen, dieses Ziel schneller zu erreichen. Dabei gilt es auch Denkmuster aufzubrechen. Meist beschränkt sich das Denken der Mitarbeiter auf ihren Arbeitsplatz. Bei Optimierungen sollen sie plötzlich über Schnittstellen nachdenken. Diese Sensibilisierung erarbeiten wir von Müller+Partner mit unseren Kunden in Workshops. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Ein Beispiel: „Nennen Sie mir sechs Faktoren, die Sie als Team erfolgreich machen.“ Und dann: „Jetzt sagen Sie mir, bei welchen dieser Faktoren Sie noch nicht bei 100 Prozent sind.“ In der Regel sind das alle Faktoren. Damit steht das konkrete Fundament für Optimierungen im Betrieb.

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(deg)
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