Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

Futterneid am Geldtopf

Konjunktur-Paket trifft Kungelei-Vorwurf: Noch bevor die Kommunen ihre Finanzspritzen in die regionale Wirtschaft injizieren, werden die Betriebe nervös.

Konjunktur-Paket trifft Kungelei-Vorwurf: Noch bevor die Kommunen ihre Finanzspritzen in die regionale Wirtschaft injizieren, werden die Betriebe nervös.

Beispiel Münster. "Je näher die Verabschiedung der Konjunkturpakete im Rat rückt, desto lauter wird über mögliche Kungeleien bei der Vergabe der vielen begehrten Sanierungsaufträge gemunkelt", berichtet die Münstersche Zeitung.

Und das sei auch nicht weiter verwunderlich: "In einer Zeit, in der das Baugewerbe darbt, gibt die Stadt Münster mehr als das Doppelte ihres üblichen Investitionsvolumens aus." Mögliche Nutznießer: die Betriebe der Stadt und der Region. Maler, Klempner, Maurer jeder wolle ein Stück vom Kuchen, der "Futterneid" sei enorm, schreibt die Tageszeitung. Tenor: "Ohne Vitamin B kommt man bei der Stadt nicht zum Zug."

Münsters Stadtverwaltung hat den Gerüchten jetzt einen Riegel vorgeschoben, indem sie die Grenze für die freihändige Vergabe nach unten korrigiert hat. Aufträge von mehr als 15.000 Euro sollen generell beschränkt ausgeschrieben werden. Münsters Stadtkämmerin Helga Bickemöller wolle "nicht den Hauch eines Zweifels" darüber aufkommen lassen, dass bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zugeht.

Mit dieser Maßnahme scheint die Stadt gut beraten zu sein. Ein Mitarbeiter der Verwaltung schätzt, dass in den Konjunkturpaketen "3000 Einzelaufträge stecken". Wenn ein "kleiner Kreis großer Fische" die dicksten Brocken unter sich aufteilen würde, brächte das "viele Betriebe auf die Barrikaden", zitiert das Blatt einen örtlichen Dachdeckermeister.

(sfk)

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

Auftragskuchen schlägt auf den Magen

Den Finanzspritzen aus dem Konjunkturpaket II zum Trotz: Jeder zweite handwerk.com-Leser sieht Aufträge der öffentlichen Hand kritisch. Geht bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zu?

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

Städte lassen Konjunkturhilfe links liegen

Von wegen schnell und unbürokratisch: In vielen Städten Nordrhein-Westfalens ist noch kein Cent aus dem Konjunkturpaket II abgerufen worden. Das Handwerk ist sauer.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

Bauamt oder Barrikade?

Die Gelder aus dem Konjunkturpaket II stehen schon lange bereit – doch wo bleiben die Aufträge? Wir haben nachfragt und sind auf positive und negative Beispiele gestoßen. Wie professionell geht Ihre Region mit den staatlichen Finanzspritzen um?

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

Aufwind oder heiße Luft?

Bisher ist nicht absehbar, was das Konjunkturpaket II den Betrieben bringt. Die Meinungen der Unternehmer gehen auseinander. Ein Stimmungsbild.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.