Der Elektriker Ray Taylor schützt sein Fahrzeug mit einem selbst entwickelten Verteidigungssystem gegen Einbrüche.
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Panorama

Gegen Diebe: Elektriker setzt Fahrzeug unter Strom

Der Engländer Ray Taylor war die Einbrüche in seinen Firmenwagen leid. Also hat er ein aktives Verteidigungssystem für das Fahrzeug entwickelt.

Von außen betrachtet macht der weiße Firmentransporter im englischen Wolverhampton keinen erwähnenswert einbruchsicheren Eindruck. Lediglich ein kleiner gelber Aufkleber an der Hecktür warnt Diebe davor, dass sie dieses Fahrzeug lieber nicht aufbrechen sollten. Übersetzt steht darauf: „Gefahr – spannungsführende Anschlüsse“.

Erst wer diese Warnung ignoriert, darf live erleben, was in dem Verteidigungssystem steckt, das der Elektriker Ray Taylor für seinen Wagen entwickelt hat. Löst ein Dieb den Alarm aus, bekommt er es nicht nur mit Alarmsirenen mit 120 Dezibel zu tun, die von einem Alarmlicht flankiert werden. Er bekommt beim Griff zur Hecktür auch einen ordentlichen Schlag.

Denn Taylor hat den Türgriff so präpariert, dass der beim unrechtmäßigen Versuch den Wagen zu öffnen, einen Stromschlag mit 1.000 Volt Spannung freisetzt. Laut der Zeitung The Sun hat Taylor dafür Komponenten einer elektrischen Fliegenklatsche mit dem Griff verbunden und an sein Alarmsystem angeschlossen. Bleibende Schäden hinterlasse der Stromschlag nicht.

Der 61-Jährige hat sich laut The Sun zu dem Umbau an seinem Fahrzeug entschieden, nachdem ihm innerhalb von zwei Jahren Equipment im Wert von umgerechnet 5500 Euro gestohlen wurde.

Aktuell arbeitet er daran, das System patentieren zu lassen, berichtet die Zeitung Express & Star. Rechtlich sei die Nutzung eine Grauzone. Die örtliche Polizei teilte der Zeitung mit, man würde mögliche Beschwerden Fall für Fall behandeln.

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