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Geldtip

Gute Chancen mit europäischen Aktienfonds

Europa hat Zukunft. Die Wirtschaftsforscher sind sich einig, daß der europäische Aktienmarkt, trotz der aktuellen Turbulenzen, glänzenden Zeiten entgegengeht. Anleger können von diesem Boom profitieren: durch Beteiligungen an Unternehmen. Doch für den Laien ist die Auswahl der richtigen Papiere nahezu unmöglich, ihm fehlen Zeit und Hintergrundwissen. Die Lösung sind Investmentfonds, die schwerpunktmäßig in europäische Werte investieren.

Doch auch hier ist die Auswahl schwer: Viele neue Produkte kommen auf den Markt. Wichtige Informationen sind nur schwer erhältlich. Ein Blick auf die "Ranglisten" der besten Fonds der letzten ein oder zwei Jahren bringt wenig, da diese Angaben die langfristige Perspektive vergessen. Entscheidend für den Erfolg eines Fonds ist das Können des Fondsmanagers. Wenn dieser verläßlich über viele Jahre überdurchschnittliche Werte erzielt hat, ist die Chance groß, daß er auch weiterhin eine gute Auswahl trifft. Wechselt der Fondsmanager, so ist Vorsicht geboten.

Europa-Fonds sind nicht ohne weiteres vergleichbar. Die einen investieren in Großunternehmen ("Blue Chips"), andere Fonds haben es sich zur Aufgabe gemacht, besonders die kleinen und mittleren Aktiengesellschaften mit großen Gewinnerwartungen herauszusuchen.

Im Fünf-Jahres-Bereich hat sich bei den Blue-Chip-Fonds mit Europaschwerpunkt der "Fidelity European Growth Funds" (Wertpapier-Kennummer 971524) gut positioniert. Neben zweistelligen Renditen (18,3 Prozent Plus pro Jahr im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre) sind auch die Kursschwankungen des Fonds im Rahmen geblieben - ein Zeichen für ein Top-Management.

Bei den Fonds, die den Schwerpunkt auf kleinere Unternehmen setzen (Fachjargon: "Small Caps"), konnte sich der "Mercury European Opportunity" (WKN 971042) profilieren. Über fünf Jahre schaffte er eine jährliche Rendite von 22,6 Prozent.

Wer seinen Fonds häufiger wechseln will, sollte Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen. Diese sogenannten Trading- oder No-Load-Fonds sind zunächst kostenfrei, doch Jahr für Jahr ist eine höhere Managementvergütung zu zahlen. Deshalb sind diese Angebote zu teuer, wenn Sie Ihr Geld länger als vier oder fünf Jahre anlegen wollen. Gut im Rennen: Der "DIT Aktien Europa AF" der Dresdner Bank (WKN 848180). Über 24 Prozent Rendite schaffte er innerhalb der vergangenen zwölf Monate (Stand Ende August 1998).

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Aktien

Gute Tips für schwere Zeiten

Die Aktienkurse fahren Achterbahn. Doch auch in turbulenten Zeiten gibt es Aktien, die eine ansehnliche Rendite versprechen: durch Dividendenzahlungen. Aufgrund der zur Zeit niedrigen Einstiegskurse sind Renditen von fünf und mehr Prozent drin, ermittelte die hannoversche Richter Consult.

Zu den dividendenstarken Aktien unter den 30 wichtigsten deutschen Titeln (Dax) gehören Thyssen mit 5,4 Prozent Dividendenrendite sowie BASF mit 4,4 und Bayer mit 4,1 Prozent.

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Geldanlagen

Euro-Tip für Anleger

Tips für Euro-Optimisten: Wer an einen starken Euro glaubt, sollte sein Geld in Aktien vor allen Dingen in europaweit tätige Konzerne (z.B. Viag, Bayer oder SAP) investieren. Diese profitieren am meisten, wenn die Währungsbarrieren wegfallen, denn Wechselkurs-Risiken gehören dann der Vergangenheit an. Nahezu alle Fondsgesellschaften bieten passende Produkte. Beispiel: Die Deutsche Bank mit dem Produkt "DWS Eurovesta", das Investmenthaus Fidelity mit dem "European Fund" oder der Mercury ST European.

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Aktien

Europas beste Fonds

Der europäische Aktienmarkt bleibt interessant. Internationale Großanleger werden nach der Einführung des Euro verstärkt in Europa investieren, weil das Währungsrisiko geringer wird und die umständliche Umrechnung verschiedener Wechselkurse entfällt - die Kurse steigen. Asien bleibt für Anleger unsicher, solange die Strukturprobleme nicht gelöst sind.

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Tradingfonds

Das richtige für kurzfristige Anleger

Fonds ohne Ausgabeaufschlag (das ist die Provision der Geldinstitute) sind im Kommen. Doch auch diese, Tradingfonds oder No-Load-Fonds genannten Anlagen, sind nicht kostenlos: Banken und Sparkassen lassen sich ihre Kosten für Werbung, Verkauf und Beratung Jahr für Jahr mit 0,6 bis 1,5 Prozent bezahlen. Für Fonds mit Ausgabeaufschlag sind derzeit bei Aktien einmalig drei bis sechs Prozent üblich, bei Renten zwei bis drei Prozent.

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