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Gute Quoten für Gläubiger

Ein Neustart nach der Pleite - das Insolvenzplanverfahren soll es möglich machen. Doch kaum jemand nutzt diese Möglichkeit, obwohl sie sich für alle Beteiligten lohnt.

Ein Neustart nach der Pleite - das Insolvenzplanverfahren soll es möglich machen. Doch kaum jemand nutzt diese Möglichkeit, obwohl sie sich für alle Beteiligten lohnt.

Eine Insolvenz muss nicht das Ende sein. So mancher Betrieb könnte mit Hilfe eines Insolvenzplanverfahrens saniert werden. Doch im vergangenen Jahr kamen auf 29160 Insolvenzanträge bei den Gerichten nur ganze 278 Insolvenzpläne, um den Betrieb weiter zu führen, berichtet das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn.

Vorteile auf beiden Seiten

Dabei könnte sich das Insolvenzplanverfahren nach Angaben des IfM für beide Seiten lohnen: Einerseits sparten die Betriebe so bei den Verfahrenskosten. Andererseits würden auch die Gläubiger profitieren, da sie durchschnittlich eine Befriedigungsquote von 20 Prozent. Im Vergleich dazu liege die Quote bei der Zerschlagung einer Firma nur bei gut sechs Prozent.

In Eigenregie möglich

Für die Unternehmer hat das Verfahren noch einen Vorteil: Sie können das Ruder in der Hand behalten. Die Insolvenzplanerarbeitung wurde in 60 Prozent der Fälle von der Firmenleitung selbst auf den Weg gebracht. Ein Drittel erstellte schon vor dem Insolvenzantrag eigene Sanierungspläne, und rund 40 Prozent wickelten das Insolvenzplanverfahren in Eigenregie ab.

So funktioniert das Insolvenzplanverfahren

IfM-Studie

(jw)

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