Angesichts stark steigender Energiepreise dringt das Handwerk auf Entlastungen für Betriebe. Der ZDH macht zwei Vorschläge, wie das gelingen kann.
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Angesichts stark steigender Energiepreise dringt das Handwerk auf Entlastungen für Betriebe. Der ZDH macht zwei Vorschläge, wie das gelingen kann.

Energiekosten

Handwerk fordert Energiekostenbremse und Härtefallhilfen

Angesichts stark steigender Energiepreise dringt das Handwerk auf Entlastungen, die auch Handwerksbetrieben zu Gute kommen und macht dafür zwei Vorschläge.

Insbesondere die Gaspreise steigen und steigen. Der Bund will deshalb ein weiteres Entlastungspaket schnüren – Art und Umfang des Pakets sind allerdings noch unbekannt. Mögliche Hilfen werden vor allem für Bürger diskutiert. In diesem Zusammenhang weist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) darauf hin, dass die aktuell stark steigenden Energiepreise eine „existenzielle Gefährdung für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks“ darstellen.

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Präsident Hans Peter Wollseifer fordert deshalb, dass die „Energiepreise tragfähig bleiben“ müssten. Das sei wichtig, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten. Der ZDH macht zwei Vorschläge, wie sich die Wirkung des Gaspreises abfedern lässt:

  1. Preisbremse beim Großhandel: Aus Sicht der Handwerksorganisation muss der starke Preisanstieg beim Erdgas zu dem Zeitpunkt gebremst werden, an dem das Gas in das Marktsystem eingespeist wird. Dadurch sollen Verwerfungen auf den nachfolgenden Wertschöpfungsstufen vermieden werden. Der Gasreferenzpreis sollte laut ZDH bei 150 Euro pro Megawattstunde starten und sich dann mit einer Wachstumsrate entwickeln, die einem Fünftel der Marktpreiswachstumsrate entspricht.
  2. Härtefallhilfen für besonders betroffene Betriebe: Anspruchsberechtigt müssten laut ZDH energieintensive Betriebe sein, deren Energiekosten sich „mehr als verdoppelt haben und die Gas als Prozesswärme in erheblichem Umfang einsetzen.“

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