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Handwerk: Mitbestimmungs-Reform verschieben

Das deutsche Handwerk hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aufgefordert, die Entscheidung über die umstrittene Reform der betrieblichen Mitbestimmung zu verschieben. Sollte der Gesetzentwurf wie geplant an diesem Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden, wäre das ein Affront gegen die Wirtschaft, sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer.

Das deutsche Handwerk hat Bundeskanzler Gerhard

Schröder (SPD) aufgefordert, die Entscheidung über die umstrittene

Reform der betrieblichen Mitbestimmung zu verschieben. Sollte der

Gesetzentwurf wie geplant an diesem Mittwoch im Kabinett

verabschiedet werden, wäre das ein Affront gegen die Wirtschaft,

sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, der Chemnitzer "Freien

Presse".

Die Bundesregierung könne nicht vollendete Tatsachen

schaffen, bevor die Wirtschaftsverbände mit den Gewerkschaften am

4. März beim Kanzler zu einer weiteren Runde im Bündnis für Arbeit

zusammenkommen, sagte Schleyer nach Angaben des Blattes.

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Wissenschaftler: Mitbestimmungs-Reform verbessern

In einem offenen Brief an die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen haben mehr als 150 Wissenschaftler gefordert, die geplante Mitbestimmungs-Reform "in entscheidenden Punkten zu verbessern". Der Gesetzentwurf bringe "keine substanzielle Ausweitung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats heißt es in dem Brief.

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Grüne und Müller verteidigen Mitbestimmungsreform

Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Reinhard Bütikofer, hat die Arbeitgeber dazu aufgerufen, die Mitbestimmungs- Reform pragmatisch zu sehen. "Arbeitgeber sollten nicht unterschätzen, was es ihnen bringt, wenn sie Betriebsräte haben, mit denen sie verhandeln können", sagte Bütikofer der "Rhein-Zeitung".

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„Mittelstand ist auf ausländische Facharbeiter angewiesen"

Handwerk will mittelstandsgerechte Zuwanderung

Hat Otto Schily den Mittelstand vergessen? Der Gesetzentwurf des Innenministers zur Zuwanderung ist „zu stark auf hochqualifizierte Arbeitskräfte ausgerichtet", sagt Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Deutschen Handwerks. Dabei werde auch der Mittelstand in Zukunft auf ausländische Facharbeiter angewiesen sein.

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Koalition einig über Mitbestimmung - Schröder zufrieden

Nach monatelangem Streit in der Koalition ist der Weg für die Reform der betrieblichen Mitbestimmung jetzt frei. Den Durchbruch in dem Konflikt zwischen Arbeitsminister Walter Riester (SPD) und Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) brachte am Dienstagabend eine Koalitionsrunde bei Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).

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