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Handwerker sind oft unzufrieden mit der Höhe ihres Lohn.

Umfrage

Handwerker oft unzufrieden mit ihrem Gehalt

Neuer Gehaltsreport zeigt: Handwerker sind mehrheitlich unzufrieden mit ihrer Bezahlung. Meistertitel zahlen sich finanziell aus.

Handwerker sind mehrheitlich unzufrieden mit ihren Gehalt. In der neuen Ausgabe des Stepstone Gehaltsreports 2021 sagten 54 Prozent der Befragten, die dem Handwerk oder technischen Berufen zuordnet waren, sie verdienten ihrer Ansicht nach zu wenig. Das Durchschnittsgehalt dieser Gruppe der Unzufriedenen lag bei 38.865 Euro brutto im Jahr und damit unterhalb des Durchschnittslohns von 44.710 Euro, der laut Stepstone im Handwerk und technischen Berufen gezahlt wird. Die Gruppe der Zufriedenen (46 Prozent) lag mit einem Durchschnittswert von 51.696 Euro deutlich darüber. Das deutsche Durchschnittsgehalt beziffert der Gehaltsreport auf knapp 57.000 Euro.

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Da zu der Gruppe der technischen Berufe auch Ingenieure aus Bauwirtschaft und Industrie zählen, liegen die tatsächlich im Handwerk gezahlten Löhne noch niedriger. Das zeigt die Auswertung nach beliebten Jobs: Während Schlosser auf ein Jahresgehalt von knapp 40.000 Euro kommen, liegen Maler, Kfz-Mechatroniker und Tischler im Durchschnitt um 33.000 Euro.

Ein deutliches Gehaltsplus können Handwerker durch den Erwerb eines Meistertitels erzielen. So lag der Durchschnittsverdienst eines Meisters oder Fachwirts branchenübergreifend bei gut 48.000 Euro.

Für den Gehaltsreport 2021 wurden laut Stepstone rund 250.000 Gehaltsdaten analysiert, die im Zeitraum Januar 2019 bis September 2020 erhoben wurden. Sämtliche Zahlen beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc.

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