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n-tv zeigt Flagge für das Handwerk

"Handwerkerpreise sind kein Wucher"

65 Euro die Stunde – für einen Handwerksbetrieb ein normaler Satz. Was viele Kunden nicht wissen: nur etwa drei Prozent bleiben unterm Strich übrig. n-tv hat den Betrag unter die Lupe genommen – mit einem überraschenden Ergebnis.

Von wegen, Handwerker haben Dukatensch... - Von dem eigentlichen Stundenlohn bleibt am Ende nicht viel übrig.
Von dem eigentlichen Stundenlohn bleibt am Ende nicht viel übrig.
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Überraschend? Ja, denn noch vor zwei Jahren hatte n-tv die Stundensätze von Handwerkern als „schwindelerregend“ bezeichnet. In dem Video ging es um einen Tischler, der 97 Euro pro Stunde verlangte.

In dem neuen Video kommt ein Elektriker aus München zu Wort. „Da gibt es keinen Verhandlungsspielraum. Die Marge beträgt gerade einmal drei Prozent“, kommentiert Peter Kovacs aus München seine Stundensätze.

Nach Abzug von Lohnkosten, Mehrwertsteuer, Sozialversicherung, Kosten für die Lohnfortzahlung und Verwaltungskosten bleiben unterm Strich gerade mal 1,60 Euro beim Handwerker im Portemonnaie. Das ist nicht viel, gibt n-tv zu.

Im weiteren Verlauf des Videos werden Passanten befragt. Sie finden, dass Handwerker zu viel kosten. „Wieso soll ich einen Handwerker beauftragen, wenn ich das alles selber machen kann“, sagt da etwa ein Mann.

Doch auch dafür hat das Video Antworten parat:

  • Weil Handwerkerleistungen für hohe Qualität stehen.
  • Weil es bei Arbeiten ohne Rechnung keinerlei Anspruch auf Reklamationen gibt.
  • Und weil Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzbar sind: Rechnungen bis zu 6000 Euro können eingereicht werden. Und bis zu 20 Prozent kann von der Steuer zurückerstattet werden.


Wir finden: Diese Argumente sprechen eindeutig für das Handwerk. Und für seine Stundensätze.


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