Das Bundesverkehrsministerium hat die Förderrichtlinie noch einmal angepasst und dadurch die maximal mögliche Förderung erhöht.
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Diesel-Nutzfahrzeuge

Hardware-Nachrüstung für Diesel: Förderung ist gestiegen

Der Bund fördert Handwerker bei der Nachrüstung von Transportern mit Dieselantrieb. Die Förderung ist bis jetzt um bis zu 800 Euro gestiegen.

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) fördert die Umrüstung von dieselbetriebenen Handwerker- und Lieferfahrzeugen. Jetzt hat das Ministerium von Andreas Scheuer noch einmal nachgebessert und die Förderquote durch eine Änderung der Förderrichtlinie angehoben.

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Bei leichten Nutzfahrzeugen in der Gewichtsklasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen steigt die maximal mögliche Förderung um 600 Euro. Damit können Betriebe nun bis zu 3.600 Euro für die Umrüstung ihres Diesels bekommen. Voraussetzung: Sie haben ihren Betrieb in von Grenzwertüberschreitung betroffenen Städten oder deren Umland. Bei Fahrzeugen mit einem Gewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen beträgt die mögliche Förderung nun 4.800 Euro. Das sind 800 mehr als bislang.

Auf das Inkrafttreten der geänderten Förderrichtlinie hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) reagiert: „Wir begrüßen, dass die Maximalförderung für die Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen zwischen 2,8 und 7,5 Tonnen mit Stickoxidfiltern erhöht wurde“, kommentierte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. „Damit wird endlich ein Mangel der ursprünglichen Förderrichtlinie korrigiert, auf den das Handwerk schon lange hingewiesen hat.“

Das Förderprogramm hatte das BMVI Ende 2018 auf den Weg gebracht. Die ersten Nachrüstsysteme kamen allerdings erst im August auf den Markt. Das hatte in der Vergangenheit für Kritik gesorgt, zumal der Satz für die maximal mögliche Förderung zu Anfang Juni bereits wieder abgesenkt wurde.

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