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Immer auf die Kleinen

Immer auf die Kleinen

Die Mehrzahl der Insolvenzen treffen mittelständische Unternehmen. Das berichtet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Die großen Pleiten von Holzmann oder Herlitz würden nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Von den 32 400 Betrieben, die im Jahr 2001 einen Insolvenzantrag stellten, hatten nur rund 50 Unternehmen mehr als 500 Mitarbeiter.

Nach Angaben der Creditreform gebe es drei wesentliche Merkmale für ein typisches insolventes Unternehmen: das oft junge Alter der Firma, das niedrige Umsatzvolumen und die geringe Mitarbeiterzahl. Fast jede fünfte Insolvenz treffe Unternehmen, die erst seit höchstens 24 Monaten bestehen. Die Hälfte aller Firmen sei nicht älter als sechs Jahre, wenn die Zahlungsunfähigkeit eintritt.

Rund 40 Prozent aller Unternehmensinsolvenzen im vergangenen Jahr sei bei Betrieben mit einem jährlichen Umsatzvolumen, das zwischen 500 000 und 2,5 Millionen Euro liege, zu finden. Gerade einmal ein Prozent aller Pleitefirmen habe einen Jahresumsatz von mehr als 25 Millionen Euro erzielt. Außerdem seien über 50 Prozent der Insolvenzanträge von Betrieben mit maximal fünf Mitarbeitern gestellt worden.

Ein weiteres Problem ist die zu geringe Eigenkapitalausstattung der Unternehmen. Wenn Kredite abgelehnt werden, ist dieser Faktor nach Informationen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die häufigste Ursache.

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