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Internet

Immer mehr Senioren surfen

Die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Millionen angestiegen. Eine Million der neuen "Onliner" sind älter als 50 Jahre.

Die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Millionen angestiegen. Eine Million der neuen "Onliner" sind älter als 50 Jahre.

Das geht aus dem (N)Onliner Atlas 2004 hervor, den die Initiative D21 und das Bielefelder Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid herausgebracht haben. Danach surfen inzwischen 34 Millionen Deutsche im Netz. Der Anteil der Internet-Nutzer an der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre liegt damit bei 52,6 Prozent (plus 2,6 Prozent).

Den stärksten Zuwachs verzeichnet die Altersgruppe ab 60 Jahren: 17,4 Prozent (plus 2,8 Prozent) dieser Gruppe nutzen das Web. In der Gruppe zwischen 50 und 59 Jahren sind es mit 50,3 Prozent erstmals mehr als die Hälfte.

41 Prozent der Deutschen gehen noch nicht online. Dabei handelt es sich vor allem um Frauen oder Bürger mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen. Die weibliche Internet-Gemeinde holt der Studie zufolge jedoch zusehends auf. Der Anteil der "Onliner" in der weiblichen Bevölkerung liegt mittlerweile bei 45,6 Prozent (plus 3,5 Prozent). Zum Vergleich: Bei den Männern sind es 60,4 Prozent (plus 1,6 Prozent).

Zudem zeigt die Studie, dass sich die Internet-Lücke zwischen Ost und West weitgehend geschlossen hat: Die Zeiten, da man pauschal sagen konnte, "der Westen ist drin, der Osten noch nicht", seien vorbei, betont Emnid-Direktor Frank Wagner. Tendenziell spiegele sich in den Zahlen vielmehr wider, wie strukturstark ein Gebiet sei.

Die Regionen mit der höchsten Onliner-Dichte liegen im Norden und Süden Deutschlands. Unter den Bundesländern rangiert Berlin mit einem Onliner-Anteil von fast 58 Prozent an erster Stelle. Auf Platz zwei und drei folgen Schleswig-Holstein und Hessen. Thüringen und Brandenburg erreichen annähernd den deutschen Durchschnittswert. Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland.

Die Internet-Gemeinde wird nach Einschätzung der Experten noch deutlich wachsen. Dies jedoch langsamer als bisher: So sei die Zahl der "Nutzungs-Planer" rückläufig. Der entsprechende Wert für 2004 betrage 6,6 Prozent.

"Das Internet wird für alle Transaktionen und Ínhalte das dominante Medium werden", zeigt sich Wirtschafts-Staatssekretär Alfred Tacke überzeugt. Für die nächsten Jahre strebe die Regierung an, den Anteil der Nutzer auf 75 Prozent zu erhöhen.

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