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Inkasso: Die Anbieter

Inkasso: Die Anbieter

Zahlungsmoral? Der Inhaber eines Fensterbaubetriebs in Niedersachsen ist da rigoros: „Wenn ich Außenstände in der Größenordnung von beispielsweise 750 000 Mark habe, verkaufe ich sie für rund 500 000 Mark an entsprechende Leute. Und wenn der Schuldner dann immer noch nicht zahlt, machen die ihm die Nase platt, und noch mehr."

Zahlungsmoral? Der Inhaber eines Fensterbaubetriebs in Niedersachsen ist da rigoros: #8222;Wenn ich Außenstände in der Größenordnung von beispielsweise 750 000 Mark habe, verkaufe ich sie für rund 500 000 Mark an entsprechende Leute. Und wenn der Schuldner dann immer noch nicht zahlt, machen die ihm die Nase platt, und noch mehr." Schuldeneintreibung der brutalen und natürlich nicht rechtsstaatlichen Art. Doch das kann keine Lösung sein. Hilfe bieten da zum Beispiel Inkassounternehmen an. Viele Betriebe haben gelegentlich Werbung solcher Firmen im Briefkasten. Doch wie unterscheidet man da die #8222;Nase-platt-Macher" #8211; sprich kriminelle Organisationen - von wirklich seriösen und rechtlich einwandfrei arbeitenden Unternehmen?

Vorsicht vor dem Faustrecht

#8222;Leute, die mit Baseball-Schlägern Geld eintreiben oder die Russen-Maffia, die auch mit Gewaltandrohung arbeitet, haben mit unserer Branche nichts zu schaffen", betont Gerti Hönings, Pressesprecherin des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) in Hamburg. Wenn ein Gläubiger sichergehen will, dass er es mit einem seriösen Unternehmen zu tun hat, sollte er dessen Zulassung beim zuständigen Gericht prüfen und sich beim Bundesverband der Deutschen Inkasso-Unternehmen (Telefon: 040/280826-0) vergewissern, ob er zu dessen 410 Mitgliedern gehört, rät sie. #8222;Wir haben Ethik-Regeln und Statuten, und wir werfen Leute raus, die sich nicht daran halten."

Hilfe von den Handwerksorganisationen

Inkassohilfe gibt es nach Auskunft des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks in Ostdeutschland aber auch bei den Handwerkskammern und in Westdeutschland bei den größeren Kreishandwerkerschaften.

Einen Überblick zum Thema Inkasso geben die folgenden Artikel:

Inkasso: Das Verfahren

Inkasso: Die Erfolgsaussichten

Inkasso: Die Kosten

Inkasso: Leserstimmen zum Thema

Ihre Erfahrungen

Und wie sind Ihre Erfahrungen mit Inkassounternehmen? Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Gesetz zur Verbesserung der Zahlungsmoral gemacht? Kennen Sie noch andere Wege, säumige Zahler zur Kasse zu bitten?

Sie erreichen uns unter redaktion@handwerk.com oder unter Telefon (05 11) 85 50-24 39 (Jörg Wiebking).

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Inkasso geht oft schneller

Inkasso geht oft schneller

Oft kommen Betriebe schneller an ihr Geld, wenn ein Inkassounternehmen eingeschaltet wird. Die vorgerichtliche Erfolgsquote der Inkasso-Branche liegt nach Auskunft ihres Bundesverbandes bei mehr als 50 Prozent.

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Inkasso: Das Verfahren

Inkasso: Das Verfahren

"Inkassounternehmen verstehen sich als neutrale Vermittler zwischen Handwerksbetrieb und Gläubigern", beschreibt Gerti Hönings vom Bundesverband der Deutschen Inkasso-Unternehmen (BDIU) die Branche. Sie rät den Handwerksbetrieben, die Rechnungen zeitnah zu schreiben, zeitnah zu mahnen und den Fall nach der zweiten bis vierten Mahnung an ein Inkassounternehmen abzugeben.

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Inkasso: Die Kosten

Inkasso: Die Kosten

Inkasso ist eine Dienstleistung, die ihren Preis hat. Durchschnittlich fünf bis sieben Prozent der einzutreibenden Summe beträgt die Gebühr der Inkassounternehmen. Hat das Inkassounternehmen Erfolg, zahlt der Schuldner die Kosten. Gibt das Inkassounternehmen den Fall erfolglos ab, wird der Gläubiger zur Kasse gebeten.

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Inkasso: Die Erfolgsaussichten

Inkasso: Die Erfolgsaussichten

Hat ein Inkassounternehmen Erfolg, zahlt der Schuldner die Kosten. Gibt das Inkassounternehmen den Fall erfolglos ab, wird der Gläubiger zur Kasse gebeten. Attraktiv wird das Inkasso für so manchen Betriebe jedoch auch unter anderen Gesichtspunkten.

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