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Die Zahl der Meisterprüfungen durch finanzielle Anreize erhöhen? Das ist das Ziel der Meisterprämien. 

Förderung der Meisterausbildung

Ist die Meisterprämie zu niedrig?

Mehr Geld als Motivation für eine Meisterausbildung? Laut einer Studie ist die Meisterprämie nicht hoch genug, um die Zahl der Meisterabschlüsse zu steigern. Und was glauben Sie?

Niedersachsen zahlt 4000 Euro, Bayern 1000 Euro, einige andere Bundesländer einen Betrag dazwischen. Die Meisterprämie soll ein Anreiz für Handwerker zur Meisterausbildung sein und die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung fördern. Schafft sie das? Das haben sind Wissenschaftler des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) untersucht. Das Ergebnis:

  • Zwar leisteten die Meisterprämien einen Beitrag zur gewünschten Gleichwertigkeit mit einer akademischen Ausbildung.
  • Doch sie hätten nicht zu seinem Anstieg der Meisterprüfungen geführt. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Prämien dafür zu niedrig sind. Es seien deutlich höhere finanzielle Anreize erforderlich.

Diese Förderungen gibt es für Meister in Deutschland

Wer seinen Meister macht, kann in einigen Bundesländern eine Prämie dafür abgreifen. Ob Meisterprämie, Meisterbonus oder Meistergründungsprämie – bei der Höhe gibt es deutliche Unterschiede.
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Zu dem Ergebnis kamen die Wissenschaftler nach einem Vergleich der Zahl der Meisterprüfungen in Bayern mit denen der anderen sieben Bundesländer, die eine Prämie anbieten, im Zeitraum von 2005 bis 2019. Bayern hatte die Prämie 2013 als erstes Bundesland eingeführt. Sechs weitere Bundesländer zogen von 2016 bis 2019 nach, darunter Niedersachsen.

Ihre Meinung:  Finden Sie bis zu 4.000 Euro zu wenig als Anreiz für eine Meisterausbildung? Wie viel sollten Meister Ihrer Meinung an Förderung erhalten? Oder was würde Handwerker sonst zur Meisterausbildung motivieren? Schreiben Sie uns oder kommentieren Sie hier. 

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