Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Kein Preisvorteil für Supermarkt-Punto

Kein Preisvorteil für Supermarkt-Punto

„Es bleibt verboten, Autos im Supermarkt zu verkaufen", sagt Helmut Blümer, Sprecher des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) gegenüber handwerk.com. Anderslautende Meldungen, die durch den bundesdeutschen Blätterwald geistern würden, seien „sachlich falsch".

#8222;Es bleibt verboten, Autos im Supermarkt zu verkaufen", sagt Helmut Blümer, Sprecher des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) gegenüber handwerk.com. Anderslautende Meldungen, die durch den bundesdeutschen Blätterwald geistern würden, seien #8222;sachlich falsch". Hintergrund: Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe hatten verschiedene Tageszeitungen den endgültigen Sieg der Handelskette Edeka im #8222;Punto-Streit" über den Automobilkonzern Fiat verkündet.

#8222;In dem Rechtsstreit stand nur die Werbung auf dem Prüfstand", erklärt Blümer. Die Richter hätten lediglich entschieden, dass die Verbraucher den Wert von Kopplungsangeboten beurteilen könnten. Edeka hatte den Punto mit verschiedenen anderen Produkten zu einem Paketpreis angeboten.

Eigentlich, meint Blümer, habe sich nichts Gravierendes verändert: #8222;Es gibt nach wie vor das ausdrückliche Verbot des Autoverkaufs an nichtautorisierte Wiederverkäufer, die Gruppenfreistellungsverordnung regelt das sehr eindeutig." Wenn es richtig sei, dass ein französicher Autohändler Edeka mit den 100 Punto beliefert hat, müsse Fiat jetzt an diesem Punkt ansetzen.

Blümer widerspricht auch der Darstellung, dass die Käufer von Autos aus dem Supermarkt spezielle Verträge mit den Fachwerkstätten abschließen müssten. #8222;Wenn ein Autofahrer ein Auto in Europa kauft, gilt der Anspruch auf Gewährleistung automatisch." Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass die #8222;Händler vor Ort vor Freude auf dem Tisch tanzen werden". Die Käufer müssten sich darüber im Klaren sein, dass der Preisvorteil der Supermarktautos beim Wiederverkauf über den Fachhandel verloren gehe: #8222;Die Autohändler erkenen solche Fahrzeuge."

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.
Handwerk Archiv

Die „Murksversicherung“ muss sein

Die „Murksversicherung“ muss sein

In der Sat 1-Sendung „Akte 02“ ist vor dem mangelhaften Versicherungsschutz kleinerer Kfz-Service-Betriebe gewarnt worden. „Da haben die Redakteure wohl falsche Schlussfolgerungen gezogen“, meint Ulrich Dilchert, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK).

    • Archiv
Handwerk Archiv

Keine Chance für virtuelle Verkäufer

Keine Chance für virtuelle Verkäufer

Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat exakt 1003 Autofahrer zu ihrem Kaufverhalten befragt. Das Ergebnis der Studie ist eindeutig, meint Rolf Leuchtenberger, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK): „Das Internet wird mittelfristig keine Bedeutung große Bedeutung als Verkaufskanal haben."

    • Archiv
Handwerk Archiv

Ausverkauf im Autohandel

Massensterben im Autohandel

Die Stimmung im deutschen Autohandel nimmt dramatische Züge an. „Ein Händler nach dem anderen geht über die Wupper", sagt der Präsident des Zentralverbandes des Kraftfahrzeuggewerbes, Rolf Leuchtenberger.

    • Archiv
Handwerk Archiv

Mit dem Probewagen ins Wochenende?

Probefahrt ins Wochenende?

Die Indikatoren für eine schlechte Wirtschaftslage sind zahlreich. Folgende Nachricht könnte dazugehören: Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes hat angeregt, dass Autohändler in bestimmten Fällen Gebühren für Probefahrten nehmen sollten.

    • Archiv