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Videoaufnahmen statt Schadensersatz

Keine Chance für klagende Kunden!

In den USA gehen immer mehr Handwerker nur noch mit einer Körperkamera zum Kunden. Die Videoaufnahmen bieten Schutz – gegen klagewütige Lügner.

Vor Klagen der Kunden schützen: - In den USA haben Handwerksbetriebe Körperkameras im Einsatz. So wollen Sie Schadensersatzforderungen entkommen
In den USA haben Handwerksbetriebe Körperkameras im Einsatz. So wollen Sie Schadensersatzforderungen entkommen
© Dan Race - Fotolia.com

Überwachung zum Schutz vor Kundenklagen? In den USA ist das längst gang und gäbe. Die Nachfrage nach Körperkameras steigt in den USA rapide an, berichtete Die Welt und bezieht sich dabei auf einen Bericht des Wall Street Journals. Besonders Klempner, Elektriker und Bauherren gehörten zu den Interessenten.

Sie alle wollen sich vor teuren Schadensersatzklagen schützen. Aussage gegen Aussage vor Gericht – darauf wollen es die Betriebe nicht ankommen lassen. „Eine Lösung für die notorische Streitsucht könnte universelle, persönliche Überwachung sein“, schreibt das amerikanische Blatt.

In anderen Branchen würden Körperkameras schon länger verwendet. Ein Inkasso-Unternehmer beispielsweise berichtet von guten Erfahrungen damit. Er verwende die Kamera nicht nur zum Schutz, sondern auch zum „einschüchtern der Autobesitzer“, wenn er Fahrzeuge pfänden muss. Er sei schon mit dem Gewehr bedroht worden.

Reiche ein Autobesitzer Klage ein, schicke er das entsprechende Video zur Polizei und damit sei er meist fein raus.

Nächste Seite: Körperkameras bald auch beim Kundentermin in Deutschland?

Kameras gegen klagende Kunden?
Kein Witz: - Vielleicht gehen auch hier in Deutschland bald Handwerker nur noch mit Kameras zu Privatkunden.
Vielleicht gehen auch hier in Deutschland bald Handwerker nur noch mit Kameras zu Privatkunden.
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Die amerikanische Firma Vievu in Seattle bietet Körperkameras an, berichtet Die Welt. Der Chef der Firma wisse, dass vor allem Handwerksbetriebe, die in privaten Haushalten arbeiten, Körperkameras kaufen.

Handwerker würden von Kunden beschuldigt, etwas gestohlen oder beschädigt zu haben. Beweisvideos könnten Klagen von vornherein unterbinden, meint auch der Chef des Kameraherstellers.

Auch in Deutschland nehmen Bedrohungen, Beleidigungen und körperliche Gewalt gegenüber Handwerkern zu. Unternehmer berichten gegenüber handwerk.com von konkreten Handgreiflichkeiten. Vielleicht könnten Körperkameras auch hier Klarheit schaffen?

Ihre Meinung: Können Sie sich vorstellen, mit einer Kamera zum Kunden zu gehen? Besteht hierzulande die Gefahr, von Kunden wegen Diebstahl oder anderer Delikte verklagt zu werden? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

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