Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0*

Panorama

Lieber Gerüstbauer als Funktionär!

Nachwuchssorgen, Fachkräftemangel. Das Handwerk tut sich schwer, Bewerber anzuziehen. Doch es könnte schlimmer sein, zeigt DTM-Rennfahrer Timo Glock.

Formel 1, Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM): Die Rennfahrerkarriere von Timo Glock kann sich sehen lassen. Doch der 35-jährige kennt sich nicht nur mit schnellen Autos aus, auch handwerklich ist er kein unbeschriebenes Blatt.

Glock ist gelernter Gerüstbauer, hat seine Prüfung sogar als bester Gerüstbauer Hessens abgelegt, schreibt das Motorsportmagazin Speedweek.

Und dem ehrlichen Handwerk kann der Rennfahrer auch heute offenbar mehr abgewinnen, als manch hochdotiertem Büroposten: Ob Glock sich nach der aktiven Karriere eine Funktionärsposition vorstellen könnte, um im Motorsport etwas zu bewirken, fragte die Speedweek.

„Nein, auf keinen Fall“, antwortete Glock. Es gehöre nicht zu seinen Stärken, von morgens bis abends im Büro zu sitzen, zu telefonieren und zu diskutieren. „Da würde ich lieber als Gerüstbauer bei meinem Vater arbeiten.“

Die Leiden eines Funktionärs dürften Glock Senior dagegen nur zu gut bekannt sein. Viel Büroarbeit, Telefonate und Diskussionen, das sind für Chefs im Handwerk keine Fremdwörter. Unterschied: Sie bauen mit Ihrer Arbeit Ihr eigenes Lebenswerk auf. Das schlägt doch jede Verbandstätigkeit um Längen, oder?

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