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Knapp 29.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

Knapp 29.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt hat sich gegenüber früheren Jahren leicht verbessert. Einer Sondererhebung der Bundesanstalt für Arbeit zufolge hatten bis Ende Dezember 28.901 Jugendliche aus dem Schulabgängerjahrgang 2000 keinen Ausbildungsplatz gefunden, rund 3000 weniger als im Vorjahr. Demgegenüber gibt es bundesweit 18.461 sofort besetzbare Ausbildungsstellen.

28. 901 Jugendliche aus dem letzten

Schulabgängerjahrgang hatten bis Ende Dezember noch keinen

Ausbildungsplatz gefunden und sind bei den Arbeitsämtern noch immer

als unversorgt registriert. Dies ergibt Sondererhebung der Bundesanstalt für Arbeit in

Nürnberg. Für sie stehen bundesweit 18.461 sofort besetzbare

Lehrstellen zur Verfügung - einschließlich 4.500 staatlich

geförderter Plätze aus dem Sofortprogramm der Bundesregierung und den

Sonderprogrammen von Bund und Ländern im Osten. Ende 1999 waren bei den Arbeitsämtern noch rund 32.000

Jugendliche als unversorgt registriert.

Insgesamt hat sich die Lage auf dem Lehrstellenmarkt gegenüber

früheren Jahren verbessert. Die im Bündnis für Arbeit

vereinbarten regionalen Vermittlungsbemühen von Staat, Wirtschaft und

Gewerkschaften zeigten besonders bei den bis zum gesetzlichen

Stichtag 30. September als unversorgt gemeldeten Jugendlichen

Erfolge: Die bis dahin erfasste Zahl von 23.642 Jugendlichen ging bis

Jahresfrist auf 11.258 Unvermittelte zurück.

Wie üblich meldeten sich aber auch diesmal nach dem offiziellen

Beginn des neuen Ausbildungsjahres von Oktober bis Dezember weitere

Jugendliche zur sofortigen Vermittlung bei den Arbeitsämtern nach,

teilweise aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Abbruchs einer

anderen Ausbildung. Sie konnten nur zum Teil untergebracht werden, so

dass weitere 17 643 Unversorgte hinzukommen. Von den insgesamt zum

31. Dezember als unvermittelt gemeldeten 28 901 jungen Menschen

kommen 7 492 aus den neuen Bundesländern.

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