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Kurscheck bringt frischen Wind ins Depot

Kurscheck bringt frischen Wind ins Depot

Aktienbesitzer sollten mit einsetzender Erholung an den Börsen ihre Depots auf mögliche Renditekiller durchleuchten. Befinden sich noch Papiere im Bestand, die im Zuge der langanhaltenden Talfahrt nur noch Bruchteile ihres früheren Werts besitzen, sollten diese auf ihr Kurserholungspotenzial hin überprüft werden.

Aktienbesitzer sollten mit einsetzender Erholung an den Börsen ihre Depots auf mögliche Renditekiller durchleuchten. Befinden sich noch Papiere im Bestand, die im Zuge der langanhaltenden Talfahrt nur noch Bruchteile ihres früheren Werts besitzen, sollten diese auf ihr Kurserholungspotenzial hin überprüft werden. Die Aktien, denen der Anleger nicht mehr zutraut wenigstens ihren Kaufpreis wieder zu erreichen, sollten ausgemustert werden.

Doch wie trennt man die Spreu vom Weizen? Die Allgemeine Deutsche Direktbank (DiBa) empfiehlt eine einfache Methode, um Qualitätstitel zu erkennen: Wenn sich die Aktienmärkte nach oben bewegen, betrachtet man seine Papiere genau für diesen Zeitraum. Die Titel, die zu den Triebkräften der Erholung gehörten, das heißt, die den schnellen Kursanstieg mindestens eins zu eins zum Index nachvollzogen haben, sind Werte, die ihre Verluste schnell wieder ausgleichen können. Diese Titel brauchen nicht #8222;abgeschrieben" zu werden. Aktien, die sich in der kurzen Hausse sogar deutlich besser als der zugrundeliegende Index entwickelten, versprechen für die Zukunft noch relativ gute Gewinnchancen. Ein Beispiel dafür ist die Aktie von SAP, die binnen drei Wochen fast 70 Euro gewann, was einem Anstieg um über 60 Prozent vom Tiefststand aus gesehen entsprach.

Aktien, die trotz anziehender Märkte leblos im Depot herumdümpeln, dürften sich auch in Zukunft schwer tun. Diese sollten Investoren alsbald ausmustern #8211; nach Möglichkeit vor dem Ende der einjährigen Spekulationsfrist. Dann können die Verluste noch mit Gewinnen verrechnet und steuerlich geltend gemacht werden.

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Aktienverkäufe

Bei Aktien kassiert der Fiskus mit - Teil I: Spekulationsgewinne

Wer sich für Aktien als Kapitalanlage entscheidet, sollte bei seinen Kalkulationen nicht das Finanzamt vergessen. Spekulationsgewinne müssen versteuert werden. Allerdings können sich Freigrenzen und Spekulationsverluste anderer Jahre steuermindernd auswirken.

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Spekulationsverluste mitnehmen

Spekulationsverluste mitnehmen

Wer beim Aktienkauf kein glückliches Händchen hatte, sollte sich von seinen Verlustbringern unbedingt noch im Jahr 2001 innerhalb der 12-monatigen Spekulationsfrist trennen. Dann erkennt das Finanzamt noch 100 Prozent des Verlusts an.

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Nachkauf bei Kursverlusten

Nachkauf bei Kursverlusten

Bleibt der Aktienkurs länger im Tief, mag sich so manch entnervte überlegen, ob er sich nicht besser mit Verlust von den Aktien trennen soll. Meist ist jedoch genau das Gegenteil richtig: Nicht verkaufen, sondern Aktien nachkaufen.

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Vorsorge mit Aktienfonds

Vorsorge mit Aktienfonds

Aktien haben sich als langfristig renditestarke Anlage erwiesen. Doch Aktionäre müssen sich intensiv mit dem Aktienmarkt auseinandersetzen, um langfristig gute Ergebnisse erzielen zu können. Die Anlage in Aktienfonds ist demgegenüber mit weniger Aufwand verbunden. Auf was dabei zu achten ist, weiß Finanzberater Andreas Schiewe.

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