Weibliche Azubis bleiben eine Minderheit.
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Politik und Gesellschaft

Mehr Azubis im Handwerk

140.295 – so viele Ausbildungsverträge hat das Handwerk 2017 abgeschlossen. Junge Männer mögen Handwerksberufe, Frauen bevorzugen das Büro.

Deutschlandweit wurden 2017 insgesamt 515.679 Ausbildungsverträge geschlossen. Das waren 5.700 oder 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelte, ist der Anstieg vor allem auf männliche Azubis zurückzuführen: Die Zahl ihrer Verträge stieg um 3,7 Prozent, während bei den Frauen die Ausbildungsverträge um 2,9 Prozent zurückgingen.

Vor allem im Handwerk gab es mehr neue Lehrlinge: Um 2,8 Prozent stieg die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im vergangenen Jahr und lag damit bei über 140.000. Besser schnitt nur der öffentliche Dienst mit einem Plus von 8 Prozent ab – allerdings liegen hier die absoluten Zahlen mit 13.000 deutlich niedriger.

Unter den beliebtesten Ausbildungsberufen finden sich handwerkliche Tätigkeiten: Ganz vorn liegen bei den Männern mit einem Anteil von 7,5 Prozent die Kraftfahrzeugmechatroniker, gefolgt von Industriemechanikern (4,9 Prozent), Elektronikern (4,5 Prozent) sowie Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (4,0 Prozent). Die jungen Frauen begeisterten sich eher für kaufmännische und medizintechnische Berufe. Bei ihnen landen die Friseure mit einem Anteil von 3,7 Prozent auf Platz 7 und sind damit der bei weiblichen Azubis der beliebteste handwerkliche Beruf.

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