Tischlermeister Friedrich Schrader.
Foto: Denny Gille

Marketing und Werbung

Mehr Instagram-Reichweite: 3 Praxistipps vom Handwerker

Friedrich Schrader hat sich in kurzer Zeit ein großes Publikum auf Instagram aufgebaut. Hier verrät er, wie das gelingt.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Mit über 9000 Followern kann sich der Instagram-Account von Tischlermeister Friedrich Schrader wirklich sehen lassen.
  • Der Erfolg des Unternehmers in dem Sozialen Netzwerk ist kein Zufall. Hier verrät er drei Praxistipps.

Sie sind Profi-Handwerker und Ihre Arbeiten können sich sehen lassen? Dann ist Ihr Betrieb wie geschaffen für bildstarke soziale Netzwerke wie Instagram. Aber wie bauen Sie sich mit überschaubarem Aufwand einen großen Kreis an Followern auf? Der Tischlermeister Friedrich Schrader hat einen Weg gefunden, der für sein Unternehmen sehr gut funktioniert.

Schrader hat die Tischlerei FS40 im Sommer 2018 gegründet und gleich einen Instagram-Account für seine Arbeiten erstellt. Dort zeigt er zum Beispiel Designideen, 3D-Modelle, fertige Arbeiten, aber gewährt auch mal einen Blick auf interessante Rohstoffe in seinem Lager.

Mit Erfolg: Über 200 Likes für einen Beitrag sind bei den Posts von Friedrich Schrader mehr Regel als Ausnahme. Aktuell hat der Instagram-Account des Unternehmers über 9000 Abonnenten. „Die Kombination aus Instagram und einem Webshop schafft tolle Möglichkeiten für die Selbstvermarktung“, sagt der Meister aus Hannover. Doch wie hat Schrader es geschafft, so viele Follower in so kurzer Zeit aufzubauen? Hier verrät er sein Rezept.

Drei Instagram-Tipps vom Tischler

Offene Grenzen: Durch seine Tischlerhistorie bei Zeitarbeitsfirmen unter anderem im Bereich Yachtbau ist Friedrich Schrader weit herumgekommen und hat Handwerk jenseits der deutschen Grenzen kennen und schätzen gelernt. Daher will er sich auch nicht auf ein regionales oder bundesweites Publikum begrenzen. „Ich nutze die weltweite Bühne“, sagt Schrader. Seine Posts beschreibt er dennoch in deutscher Sprache – am Erfolg ändert das nichts.

Die Wahl des Publikums: Friedrich Schrader arbeitet leidenschaftlich gern mit Holz. Und er verbindet sich auf Instagram mit Gleichgesinnten. Sein Geheimnis: „ Ich durchstöbere gerne die Profile von Tischlerschulen, gerne aus England oder Australien. Da findet man die Leute, die für ihr Handwerk brennen!“, sagt Schrader.

Mit guter Arbeit punkten: „Manchmal, wenn ich abends auf dem Sofa sitze, folge ich 100 Leuten, die vielversprechend sein könnten“, sagt Schrader. Damit diese Mühe sich auch für das eigene Instagram-Profil auszahlt, sei es besonders wichtig, dort selbst gute und ungewöhnliche Arbeiten zu zeigen. „Bietet die eigene Seite interessante Arbeiten, bleiben wenigstens 20 Leute hängen, die einem zurückfolgen“, sagt Schrader. So lasse sich die eigene Reichweite mit relativ einfachen Mitteln vergrößern. Die uninteressanteren Profile könne man später wieder aus der eigenen Folgen-Liste entfernen.

Direkter Nutzen mit Webshop

Der Tischler- und Drechslermeister Friedrich Schrader nutzt seinen Instagram-Kanal gezielt für sein Unternehmen. Potenzielle Kunden, die über Instagram auf seine Website geführt werden, haben direkt die Möglichkeit, Produkte des Tischlers zu erwerben: Dafür hat er passend zur weltweiten Zielgruppe seines Instagram-Profils einen mehrsprachigen Online-Shop aufgebaut, über den er einige seiner Arbeiter anbietet. „Außerdem ist meine Social-Media-Reichweite eine gute Referenz, um potenzielle Kunden aus meiner Umgebung auf meine Tischlerei aufmerksam zu machen“, sagt Schrader.

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