Malermeister Michael Mayer punktet bei Kunden mit guter Erreichbarkeit und Angebote innerhalb von 48 Stunden.
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Marketing

Positionierung? Schnell und zuverlässig!

Wie kann man sich als kleiner Betrieb von anderen positiv abheben? Malermeister Michael Mayer setzt auf standardisierte Abläufe und Digitalisierung.

Was machen Sie anders als andere?

Mayer: Bei uns erreichen Sie immer jemanden, entweder meine Frau oder mich. Wenn Sie ein Angebot wollen, klären wir mithilfe vorbereiteter Fragen erstmals die wichtigsten Fakten. Auch wenn Sie online ein Angebot anfordern, werden die gleichen Dinge abgefragt. Dann bekommen Sie innerhalb von 48 Stunden ein Angebot oder einen ersten Termin, für den ich gut vorbereitet bin. Die Kunden haben sehr positiv darauf reagiert. Viele Anfragen bekomme ich mittlerweile über Social Media, wie Facebook.

Wo setzen Sie sonst noch auf Standards?

Mayer: Wir haben im Büro einen Workflow, also feste Arbeitsabläufe, mit einem Software-Tool festgelegt. Der Kunde läuft durch die einzelnen Arbeitsschritte, vom ersten Telefonat bis zur Rechnungsstellung. Früher wurde zum Beispiel schnell vergessen, dass ein Kunde, der eine Anzahlung leistet, schon beim ersten Termin eine Rechnung braucht. Das kann jetzt nicht mehr passieren. Die Kollegen auf der Baustelle haben ein Tablet und können genau sehen, welche Leistungen im Angebot stehen und diese Schritt für Schritt abarbeiten. Ausgedruckt dient diese Liste auch dem Kunden zur Abnahme.

Wo können Probleme liegen?

Mayer: Bei unserem Konzept brauchen sie natürlich Leute, die selbstständig arbeiten. Sonst geht es nicht. Und diese Leute zu finden, war nicht ganz einfach.

Und wo liegen die Vorteile?

Mayer: Unser Vorgehen erleichtert die Arbeitsabläufe, das spart viel Zeit. So bekommen Sie bei uns auch kurzfristig einen Termin und die Kunden sind zufrieden.

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