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Minivans im Crash-Vergleich

Mini-Vans im Crash-Vergleich

Fünf Mini-Vans haben sich einem Sicherheitstest nach der Euro-NCAP-Norm unterziehen müssen. Resultat: Bei der Insassensicherheit gibt es große Unterschiede. Vor allem harte Partien hinter den Verkleidungen erhöhen das Verletzungsrisiko der Beine erheblich - ein Manko, mit dem alle Probanden zu kämpfen haben.

Nissan Almera Tino

Mit dem Titel "Testsieger" schmückt sich künftig der Nissan Almero Tino. Er erhält laut dem ADAC 30 Punkte und überzeugt durch eine stabile Karosserie, die Fahrer und Beifahrer genug Überlebensraum im Fahrzeug bietet. Die beiden Airbags und die Gurtstrammer verhindern, dass die Passagiere zu weit nach vorne geschleudert werden. Allerdings sind Fahrer und Beifahrer erhöhten Belastungen im Brustbereich ausgesetzt. In der Umgebung der Lenksäule gibt es

einige nicht ausreichend gepolsterte Stellen.

Renault Scenic

Der Renault Scenic kommt auf 29 Punkte. Damit trennt ihn ein Punkt vom Spitzenreiter. Dafür ist das erhöhte Verletzungsrisiko im Knie- und im Schenkelbereich des Fahrers verantwortlich.

Citroen Picasso

Dahinter platziert sich der Citroen Picasso mit 27 Punkten. Grund: Beim

Frontcrash rutscht der Kopf des Dummys seitlich vom Airbag ab. Auch die Brust wird etwas höher belastet. Und: Harte Strukturen unter der Armaturenbrettverkleidung erhöhen die Verletzungsgefahr für die Beine des Fahrers.

Mazda Premacy

Der Mazda Premacy kassiert 22 Punkte. Karosserieschwächen im Bereich des Fahrer-Fußraums sorgen beim Frontcrash für ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Weniger gut waren die Messwerte im Bereich der Brust bei beiden Insassen. Harte Partien hinter der Verkleidung unterhalb des Armaturenbretts erhöhen das Verletzungsrisiko.

Mitsubishi Space Star

Der Mitsubishi Space Star erreicht nur 20 Punkte. Grund: Trotz Gurtstrammer schlägt der Kopf des Fahrers durch den Airbag auf das Lenkrad. Dadurch wird auch die Brust stark belastet. Rund um die Lenksäule gibt es harte Aufprallzonen, die den Beinen des Fahrers zu schaffen machen.

Bei allen fünf Testkandidaten fiel den Testern positiv auf, dass sie über einen serienmäßigen Dreipunktgurt auf dem Mittelplatz im Fond verfügen. Trotz des guten Abschneidens des Nissan Tino ist der ADAC der Ansicht, dass kombinierte Brust/Kopf-Airbags eine Fehlentwicklung sind. Renault hat dies erkannt und dem Scenic deshalb einen separaten Windowbag für den Kopfschutz verpasst. Zwei weitere Kandidaten, die in dieser Gruppe zu den Marktführern gehören, der Opel Zafira und der Fiat Multipla, werden sicherheitstechnisch gerade vom Hersteller überarbeitet und konnten deshalb nicht mit getestet werden.

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