Mit einer lockeren Ansprache erzielt er gute Reichweiten.
Foto: Privat

Praxisstimme

Mit Aufnahmen aus dem Alltag punkten

Mit einer lockeren Ansprache seiner Fans punktet Lars Thies in den sozialen Netzwerken. Besonders bei Instagram ist seine Interaktionsrate hoch. Das freut ihn aus einem ganz bestimmten Grund.

Lars Thies ist Zimmerergeselle und Bauingenieur. Für seinen elterlichen Betrieb Holzbau Thies in Niedersachsen hat er Profile bei Facebook und Instagram eingerichtet. Der 27-jährige Handwerker möchte zeigen, dass das Handwerk Spaß macht – und wieder mehr junge Leute für Bauberufe und das Handwerk begeistern.

Was wollen Sie mit Ihren Beiträgen auf Facebook und Instagram erreichen?

Ich möchte über unser Gewerk informieren und mehr Jugendliche für das Handwerk begeistern. Mein Ziel ist es, den normalen Arbeitsalltag zu zeigen. Das Handwerk ist modern. Es hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Um das zu verdeutlichen, fange ich Situationen ein, in denen man das sehen kann. Außerdem sollen die Social Media Auftritte auch dazu dienen, unsere Leistungen und Produkte bekannter zu machen. Das funktioniert mit Bildern oder Videos und kleinen Beschreibungen dazu super.

Sie sprechen Ihre Fans und Follower ganz locker an. Wie sind die Rückmeldungen?

Die Rückmeldungen sind durchweg gut. Ich merke, dass ich vor allem auf Instagram eine jüngere Zielgruppe anspreche. Wenn ich in den Beiträgen „Ihr“ und „Euch“ verwende, fühlen sie sich angesprochen. Das spiegelt sich auch in der Interaktionsquote wider. Ich habe vorab bei anderen geschaut, was sie so machen. Das „Du“ habe ich für gut befunden, weil ich mich darin wiederfinde.

Bereiten Sie Ihre Inhalte für die beiden Kanäle separat auf?

Dazu fehlt mir bisher noch die Zeit neben der Arbeit im Büro und auf der Baustelle. Gern würde ich Facebook und Instagram voneinander trennen, weil ich glaube, dass ich dort unterschiedliche Zielgruppen ansprechen kann. Um den Aufwand gering zu halten, habe ich vorerst Instagram mit Facebook verknüpft – das funktioniert gut. Allzu lange sind wir noch nicht dabei und es wird sich entwickeln. Wichtig ist meiner Meinung nach, präsent zu sein und mit der Zeit zu gehen.

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