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Nicht lesbar? Immer mehr Jobsuchende checken Stellenanzeigen am Handy.

Personal

Mit diesen drei Fehlern nerven Sie Bewerber

28.000 Jobsuchende haben abgestimmt, was sie bei Stellenanzeigen nervt. Das sind die Top 3 der nervigsten Fehler in Stellenanzeigen.

Mitarbeiter gesucht? Dann sollten Sie sie im Bewerbungsprozess nicht abschrecken. Bei einer Umfrage der Jobbörse Stepstone mit 28.000 Teilnehmern waren Jobsuchende vor allem von diesen drei Fehlern genervt. 

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1. Die Stellenanzeige ist nichtssagend

Genervt sind Bewerber, wenn die Stellenanzeige nichts aussagt. Drei von vier Befragten wünschen sich Informationen zum Gehalt. „Geld spielt vor allem bei Wechselwilligen eine Rolle“, sagt Daniel Dirkes, Inhaber der Beratungsagentur Auf Kurs. Er warnt jedoch davor, dieses Thema nach vorn zu stellen. „Dann bekomme ich Bewerber, die in erster Linie Wert aufs Gehalt legen.“ Außerdem gefragt: Informationen zu Arbeitszeiten (63 Prozent), Regelungen zu Home Office und flexiblen Arbeitszeitmodellen (48 Prozent).

2. Der Bewerbungsprozess ist zu kompliziert

Ein komplizierter Bewerbungsprozess schreckt Jobsuchende ab. Je einfacher er abläuft, desto größer ist die Chance, dass Bewerber am Ende zusagen – das sagen 86 Prozent.

Die Praxis sieht aber anders aus. Mehr als ein Drittel vergibt nur die Schulnote 3 für Nutzerfreundlichkeit bei der Bewerbung. Ein Grund: Stellenanzeigen werden auf dem Smartphone gecheckt (72 Prozent). Bewerber erwarten, dass die Jobs dort lesbar angezeigt werden und sie sich direkt bewerben können.

3. Sie antworten im Schneckentempo

Der Bewerber hat alle Unterlagen abgeschickt. Dann passiert oft lange nichts. Vom Beginn der Jobsuche bis zur Vertragsunterschrift dauert es im Schnitt 4,7 Monate. Manchmal erhalten Bewerber überhaupt keine Antwort. Fast 60 Prozent sagen, dass das besonders frustrierend sei.

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