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Werbungskosten

Mobil für den Job

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat 75 Prozent der Gesprächsgebühren eines Mobiltelefons als Werbungskosten anerkannt. Zwar erklärte der Arbeitnehmer eine 100prozentige Nutzung zu beruflichen Zwecken, konnte dies aber nicht anhand einer Einzelaufstellung der angewählten Nummern nachweisen. Daß die Gesprächsgebühren dennoch zu 75 Prozent zum Abzug als Werbungskosten zugelassen wurden, lag zum einen daran, daß der Arbeitgeber den ausschließlich beruflichen Gebrauch des Handys bestätigte, und zum anderen daran, daß dem Arbeitnehmer in seiner Wohnung bereits zwei Telefone und ein Faxgerät zur Verfügung standen. Die privaten Gespräche konnten deshalb von dort abgewickelt werden (FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.11.1997, Az: 4 K 1694/96).

Tip: Um Konfrontationen mit dem Finanzamt zu vermeiden, sollten Sie eine Art Tagebuch führen. Notieren Sie bei jedem Gespräch den Namen des angerufenen Teilnehmers, den Anlaß des Telefonats, das Datum, die Uhrzeit und die Dauer des Gesprächs. Nur in diesem Fall können Sie 100 Prozent der beruflich veranlaßten Telefongebühren als Werbungskosten berücksichtigen.

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Betriebsausgabenabzug

Tips für Internet-Surfer

Beinahe jeder zweite Handwerksbetrieb nutzt bereits seinen Computer, um sich via Internet über seine Konkurrenten zu informieren, aktuelle Branchen-News zu bekommen oder sich auf einer eigenen Homepage zu präsentieren. Aus steuerlicher Sicht gilt es jedoch wieder einmal, eine Hürde zu nehmen.

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Computerkosten breiter absetzbar

Computerkosten breiter absetzbar

Unternehmer können das Finanzamt anteilig an den Aufwändungen für ihren PC beteiligen. Auch wenn sie ihn überwiegend privat nutzen.

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Kostenfalle BYOD

Private Handys im Betrieb lohnen sich nicht

Mitarbeiter nutzen private Smartphones oder Tablets bei der Arbeit – also spart der Chef Geld. Sollte er dafür nicht eine Aufwandsentschädigung zahlen?

Wichtig ist, dass das Team über die Gründe informiert wird.
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Personal

Private Smartphones im Betrieb: So setzen Sie Verbote richtig durch

Chefs dürfen Mitarbeitern die private Nutzung ihrer Smartphones im Betrieb verbieten – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Punkte sollten Sie beachten, wenn auch Sie die Nase voll haben.

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