Image
Ladungssicherung03-web.jpeg
Foto: Sortimo
Ladungssicherung mit System spart Zeit und Geld – und minimiert die Risiken.

Fuhrpark

Mobilität für Mitarbeiter und Material sicher managen

Mit Aus- und Aufbauten können Betriebsinhaber das Ladegut in ihren Fahrzeugen clever managen, damit alle(s) sicher ans Ziel kommen.

Auf einen Blick

  • Ladungssicherung mit System spart Zeit und Geld – und minimiert die Risiken. Denn einer haftet immer mit: der Chef.
  • Vorkonfigurierte Systeme sind crahstest-erprobt und ermöglichen individuelle Lösungen für jeden Handwerksbetrieb.
  • Tipp: Beim 1. Handwerkerforum im Mai stellen wir gemeinsam mit Sortimo und handwerksblatt.de clevere Lösungen für Mobilität und Management im Handwerk vor. Update 25.02.21:  Das Forum wurde aufgrund von Corona abgesagt.

Von Stefan Buhren

Ausgerechnet eine Schubkarre kostete einem 65-Jährigen das Leben. Sie rutschte ihm auf der Autobahn A60 von seinem Anhänger. Beim Versuch, sie aufzusammeln, erfasste ihn ein 19-Jähriger, schleuderte ihn auf die Gegenfahrbahn, was zu einer stundenlangen Vollsperrung beider Fahrspuren führte. Zugegeben, ein Extrembeispiel, aber gerade diese Unfälle zeigen, warum jeder sein Ladegut sichern sollte – um sich und andere nicht zu gefährden.

Schon geringes Tempo, hohes Risiko

Nicht gesicherte Ladung folgt einem simplen Prinzip: Es gehorcht den Gesetzen der Physik. Bremst ein Wagen nur von Tempo 50 auf null, fliegen Gegenstände mit dem 40-fachen ihres eigenen Gewichts durch die Gegend. Jeder kann sich daher ausrechnen, mit welcher Wucht der lose auf der Ladefläche liegende, ein Kilogramm schwere Pflasterstein durch die Kabinenwand donnert. Gewerbetreiben sind deshalb gesetzlich verpflichtet ihre Ladung zu sichern, egal, ob sie in einem Pkw einen Musterordner, in einem Transporter Werkzeug oder im Lkw Zementsäcke transportieren.

Vorkonfigurierte Systeme helfen

Die gute Nachricht: Nicht jeder Gewerbetreibende muss das Rad neu erfinden, um sein Ladegut nicht nur sicher, sondern zugleich auch effizient in einem Transporter unterzubringen. Erfahrene, bundesweit agierende Auf- und Umbauer wie Sortimo aus Zursmarshausen bei Augsburg bieten auf das jeweilige Fahrzeug angepasste, individuell konfigurierbare Inneneinrichtungen von einer Ladegutwanne über Schubladen und Boxen bis hin zu Zurrstangen und komplette Regalsysteme.

Einer der wichtigsten Vorteile dieser Systeme: Sie sind crashtest-erprobt. Sollbruchstellen und Materialkonstruktion sorgen im Falle eines Unfalls dafür, dass die Ladung tatsächlich an Ort und Stelle bleibt, anstatt unkontrolliert Fahrer, Beifahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Außerdem bieten diese Systeme ein Höchstmaß an Effizienz: Jedes Teil hat seinen festen Platz, so dass das Team bei Reparaturarbeiten keine Zeit fürs Suchen verschwenden muss und sich ganz auf den Kunden konzentrieren kann.

Nicht gesicherte Ladung kostet

Die Anschaffung einer Inneneinrichtung ist gut investiertes Geld. Denn im Falle einer nichtgesicherten Ladung kann die Polizei das Fahrzeug so lange stilllegen, bis der Mangel behoben ist. Heißt im Klartext: Der Fahrer und sein Team kommen nicht mehr rechtzeitig zum Kunden – und das kostet im Zweifels Geld und kratzt am Image. Hinzu kommt ohnehin der finanzielle Schaden durch das Knöllchen, das die Polizei dem Fahrer aufdrückt.

Schon zehn Euro kostet es, wenn der Fahrer versäumt, etwas gegen vermeidbaren Lärm durch die Ladung zu tun. Die Gefahr von herabfallenden Gegenständen kostet 35 Euro, sieht die Polizei zudem Gefährdungspotenzial für andere darin, erhöht sich die Summe auf 60 Euro. Ist noch ein Schaden dabei, sind es 75 Euro – und bei den letzten beiden Verstößen gibt es für den Fahrern einen Punkt in Flensburg.

Chef, Verlader und Fahrer haften

Der Chef ist damit nicht aus dieser Nummer raus: Er muss seinen Mitarbeitern das Equipment zur Ladungssicherung zur Verfügung stellen und sie auch darin einweisen. Kommt es zu einem heftigen Unfall mit Sachschäden und Verletzten, drohen noch haftungsrechtliche Konsequenzen – und die können dann bis zu drei Leute treffen: den Fahrer, den Verlader und den Halter.

Know-how auf dem 1. Handwerkerforum: Jetzt anmelden!

Image
handwerkerforum-web.jpeg
Foto: Sortimo 1. Handwerkerforum von Sortimo: Sind Sie dabei?

Clevere Lösungen zur Ladungssicherung mit Aus- und Aufbauten stellen das Sortimo, handwerksblatt.de und handwerk.com auf dem 1. Handwerkerforum vor.

Experten zeigen, wie sich der Betriebsalltag und Mobilität noch besser und effizienter managen lassen. Wie diese Systeme aussehen, wie sie sich schon im Vorfeld einer Bestellung online für das Fahrzeug konfigurieren lassen, gehört mit zu den Vortragsthemen und Foren der Experten des Forums.

Beim 1. Handwerkerforum 2021 am 6. und 7. Mai (coronabedingte Änderungen möglich!) in Zusmarshausen bei Augsburg geht es um die Themen

  • Mobilitätslösungen – Ladungssicherung und Organisation für Handwerksbetriebe
  • Mobilitätsmanagement – In Zukunft Verbrenner-, E- oder H-Fahrzeug?
  • Marketing – Kleiner Aufwand, große Aufmerksamkeit
  • Digitalisierung – IT, Apps & Co. für das Handwerk

Keynote-Speaker ist Bestsellerautor und Marketing-Experte Jörg Mosler.

Enthalten sind Übernachtung mit Frühstück im Hotel „Alte Posthalterei“, Verpflegung, Drei-Gänge-Menü am Abend enthalten sowie im Nachgang eine Dokumentation. Die Teilnehmerzahl ist limitiert, die Einhaltung sämtlicher Hygienevorgaben garantiert.

Update 25.02.21:  Das Forum wurde aufgrund von Corona abgesagt!

Tipp: Alle wichtigen Infos zum Thema „Mobilität, Marketing und Digitalisierung“ gibt es im kostenlosen handwerk.com-Newsletter. Hier anmelden!

Auch interessant:

Besteuerung leichter Nutzfahrzeuge: Welche Modelle sind betroffen?

Leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen sollen bald wieder wie Lkw besteuert werden. Welche Fahrzeuge das konkret betrifft, lesen Sie hier.
Artikel lesen

Reichweite Elektrofahrzeug: Wie weit kommen Sie wirklich?

Harte Fakten zur Reichweite: Lesen Sie, was Sie von Prüfstandmessungen erwarten dürfen und wie die Elektrofahrzeuge auf der Straße abschneiden.
Artikel lesen
Foto: bluedesign - stock.adobe.com

bfp-Fuhrpark-Forum 2019

Mobilität: Wie kommen Handwerker künftig zum Kunden?

Drohende Dieselfahrverbote einerseits – alternative Antriebe andererseits: Wie kommen Handwerksbetriebe in der Zukunft noch zu ihren Kunden? Antworten finden Sie am Handwerkertag des bfp-Fuhrpark-Forums.

Foto: Volkswagen

Marktübersicht

Transporter für Mannschaft, Material und Maschinen

Transporter mit Fenstern und bis zu neun Sitzen sind heute keine kargen Setzkästen mehr. Wer was bietet, zeigt unsere Personen-Transporter-Übersicht.

Foto: elektronik-zeit - stock.adobe.com

Unternehmerbefragung

Handwerksbetriebe: E-Mobilität noch nicht im Fokus

Erst wenige Handwerksbetriebe setzen auf die Elektromobilität. Die Mehrheit kann sich das auch laut ZDH auch auf absehbare Zeit nicht vorstellen.

Foto: andrea lehmkuhl - stock.adobe.com

Alternative Antriebe

Elektro-Mobilität: Eine Sache der Planung

Unternehmen, die auf E-Mobilität umstellen wollen, stehen vor einigen Herausforderungen. Hier bekommen Chefs Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.