Wegen der DSGVO ist das Pflicht. Betriebe können dafür ein Muster verwenden, dass die Datenschutzkonferenz auf das sich die Datenschutzkonferenz verständigt hat.
Foto: endlesssea2011 - stock.adobe.com

Datenschutz-Grundverordnung

Muster für Hinweis auf Videoüberwachung

Betriebe, die Videoüberwachung einsetzen, müssen Betroffene darüber informieren. Datenschützer haben zu diesem Zweck einen Muster-Hinweis erarbeitet.

Betriebe, die auf der Baustelle oder auf dem Betriebshof Videoüberwachung einsetzen, müssen sich dabei an die Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) halten. Dazu gehört, dass Betriebe die von der Videoüberwachung Betroffenen informieren müssen. Zu diesem Zweck hat sich die deutsche Datenschutzkonferenz, eine Arbeitsgruppe der Datenschutzbehörden von Bund und Ländern, auf ein Muster für ein Hinweisschild verständigt. Zu finden ist das unter anderem auf der Seite des Bayerischen Landesamtes für Datenschutz (BayLDA) www.lda.bayern.de.

Nach Auffassung der Datenschutzkonferenz muss ein Hinweisschild auf Videoüberwachung mindestens folgende Angaben enthalten:

  • den Umstand der Videoüberwachung (zum Beispiel durch ein Piktogramm Kamerasymbol)
  • den Namen und die Kontaktdaten des für die Videoüberwachung Verantwortlichen
  • die Kontaktdaten des betrieblichen Datenschutzbeauftragten (sofern vorhanden)
  • den Verarbeitungszweck und die Rechtsgrundlage in Schlagworten
  • die berechtigten Interessen, die mit der Videoaufzeichnung verfolgt werden (Das gilt aber nur, wenn die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. lit. f DSGVO beruht.)
  • die Dauer der Speicherung
  • einen Hinweis, wo weitere Informationen zu den Rechten der betroffenen Personen zu finden sind.

Das BayLDA hat diese Liste zum Teil noch um Beispiele ergänzt. Demnach kann der Zweck einer Videoüberwachung beispielsweise Vandalismusprävention sein. In diesem Fall wäre die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Und das berechtigte Interesse wäre der Schutz des Eigentums.

Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie auch im Kurzpapier „Videoüberwachung nach der Datenschutz-Grundverordnung“ von der Datenschutzkonferenz.

Auch interessant:

Was kleine Handwerksbetriebe über die neuen Regeln wissen müssen, verrät eine Handreichung vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht.

DSGVO: Was kleine Betriebe wirklich wissen müssen

Alles Wichtige zur Datenschutz-Grundverordnung auf nur zwei Seiten? Ja, so etwas gibt es! Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat eine Handreichung speziell für Handwerksbetriebe erstellt.
Artikel lesen

Nach Einschätzung von Udo Kaethner ist die Umsetzung der neuen Regeln für Handwerksbetriebe zu schaffen.

DSGVO: „Die Umsetzung ist kein Hexenwerk“

Der 25. Mai rückt unaufhaltsam näher. Dann tritt die DSGVO in Kraft. Viele Handwerksunternehmer sind verunsichert. Doch sind die Sorgen angebracht? Ein Experte beruhigt!
Artikel lesen

-Anzeige-

Dagegen hatte der rheinland-pfälzische Landesdatenschutzbeauftragte datenschutzrechtliche Bedenken. Jetzt prüft seine Behörde den Fall.
Foto: girlsday - stock.adobe.com

Datenschutz

Baustellenüberwachung: Was erlaubt ist und was nicht

Videoüberwachung ist datenschutzrechtlich problematisch. Das müssen Sie in Sachen DSGVO beachten, wenn Sie Ihre Baustellen oder Ihren Betriebshof überwachen lassen!

Damit will die Behörde zeigen, was wirklich von Unternehmen verlangt wird.
Foto: olly - stock.adobe.com

Datenschutz-Grundverordnung

DSGVO: Behörde macht Stichprobenkontrollen bei Betrieben

Die Schonfrist ist vorbei: Die bayerischen Datenschützer prüfen nun die Einhaltung der DSGVO. Das Prüfverfahren macht die Behörde im Netz transparent – um aufzuklären!

Bei der Umsetzung der neuen Regeln können Betriebe auf Muster zurückgreifen, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erstellt hat.
Foto: Sir_Oliver - stock.adobe.com

Datenschutz-Grundverordnung

Handlungsempfehlung und Muster zur Umsetzung der DSGVO

In wenigen Tagen tritt die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Was Betriebe deshalb umsetzen sollten, verrät eine Handlungsempfehlung des ZDH. Dazu gibt es zahlreiche Muster.

Was kleine Handwerksbetriebe über die neuen Regeln wissen müssen, verrät eine Handreichung vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht.
Foto: Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

Datenschutz-Grundverordnung

DSGVO: Was kleine Betriebe wirklich wissen müssen

Alles Wichtige zur Datenschutz-Grundverordnung auf nur zwei Seiten? Ja, so etwas gibt es! Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat eine Handreichung speziell für Handwerksbetriebe erstellt.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.