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Nachkauf bei Kursverlusten

Nachkauf bei Kursverlusten

Bleibt der Aktienkurs länger im Tief, mag sich so manch entnervte überlegen, ob er sich nicht besser mit Verlust von den Aktien trennen soll. Meist ist jedoch genau das Gegenteil richtig: Nicht verkaufen, sondern Aktien nachkaufen.

An der Börse ist es manchmal wie verhext. Kaum hat man seine Aktien gekauft, beginnen die Kurse zu fallen. Bleibt der Kurs länger im Tief, mag sich so manch entnervte überlegen, ob er sich nicht besser mit Verlust von den Aktien trennen soll. Meist ist jedoch genau das Gegenteil richtig: Nicht verkaufen, sondern Aktien nachkaufen.

Der Reiz des Nachkaufens besteht nach Ansicht der Allgemeinen Deutschen Direktbank darin, dass man so den ungünstigen Kaufkurs nachträglich korrigieren kann. Zusammen mit den teuren Aktien errechnet sich nämlich ein Durchschnitts-Kaufpreis, der zwischen dem hohen und niedrigen Kurs liegt. Wer genügend Rücklagen und Ausdauer besitzt, kann bei weiteren Kurseinbußen nochmals verbilligen. Wenn die Börse wieder nach oben geht, kommen solche Anleger schneller in die Gewinnzone als jene, die passiv bleiben und abwarten.

Verzichtet werden sollte auf das Nachkaufen allerdings bei Aktien, deren Kursrutsch deutlich stärker ausfällt als im Durchschnitt. In diesem Fall sollte man die Unternehmensdaten, insbesondere die Ertragsentwicklung und die Wachstumserwartungen prüfen. Die nötigen Kennziffern finden sich in der Wirtschaftspresse. Wenn das Unternehmen deutlich schlechter abschneidet als die Konkurrenz, lohnt es sich meist nicht, die Aktien weiterhin im Depot zu halten.

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Aktien billig nachkaufen ist oft der falsche Weg

Aktien billig nachkaufen ist oft der falsche Weg

Gerade jetzt nach zwölf Monaten Börsentalfahrt fragen sich viele Aktionäre, ob sie die eine oder andere Aktie billiger nachkaufen sollen. Damit würden sie ihren durchschnittlichen Anschaffungspreis für jene Aktien drücken und bei einer freundlichen Börse schneller wieder im Gewinn sein.

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Spekulationsverluste mitnehmen

Spekulationsverluste mitnehmen

Wer beim Aktienkauf kein glückliches Händchen hatte, sollte sich von seinen Verlustbringern unbedingt noch im Jahr 2001 innerhalb der 12-monatigen Spekulationsfrist trennen. Dann erkennt das Finanzamt noch 100 Prozent des Verlusts an.

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Kursverluste

Online-Broker haftet

Online-Broker können für Kursverluste haftbar gemacht werden, wenn sie Aufträge zum Ankauf von Aktien verspätet ausführen.

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Kurscheck bringt frischen Wind ins Depot

Kurscheck bringt frischen Wind ins Depot

Aktienbesitzer sollten mit einsetzender Erholung an den Börsen ihre Depots auf mögliche Renditekiller durchleuchten. Befinden sich noch Papiere im Bestand, die im Zuge der langanhaltenden Talfahrt nur noch Bruchteile ihres früheren Werts besitzen, sollten diese auf ihr Kurserholungspotenzial hin überprüft werden.

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