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Pishing

Neue Phishing-Attacken

Die Phishing-Betrüger ziehen ihre Masche bei immer mehr Banken durch. Nach Angriffen auf Deutsche Bank und Postbank haben sie nun versucht, die Zugangsdaten von Online-Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken abzufischen.

Die Phishing-Betrüger ziehen ihre Masche bei immer mehr Banken durch. Nach Angriffen auf Deutsche Bank und Postbank haben sie nun versucht, die Zugangsdaten von Online-Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken abzufischen.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" kam es zu drei unterschiedlichen Betrugsversuchen gegenüber Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken. Damit habe es seit Mai mindestens zehn derartige Angriffe auf Kunden deutscher Banken gegeben. Geld einstreichen konnten die gerissenen Gauner offenbar bislang nicht.

In einigen Fällen sei es ihnen zwar gelungen, sich die Zugangsdaten von Bankkunden zu verschaffen und eine Geldüberweisung zu starten bis zu einer Höhe von 50.000 Euro. Doch die Banken hätten jedesmal noch rechtzeitg einen Riegel vorschieben können. Zweimal allerdings buchstäblich erst in letzter Minute, als das Geld schon bei osteuropäischen Geldinstituten angekommen war.

Wie das Nachrichtenmagazin weiter schreibt, gingen die Betrugsversuche auf das Konto unterschiedlicher Tätergruppen, die vor allem von Osteuropa aus ihr Unwesen treiben. Die Phishing-Attacken gegen Kunden der Deutschen Bank und Postbank hätten ihren Ursprung in Russland genommen.

Doch nicht nur mit Angriffen solch professioneller Online-Betrüger ist zu rechnen. Die Sicherheitsexperten des Antiviren-Softwareherstellers Sophos sind im Internet auf so genannte Phishing-Kits gestoßen, die als Downloads bereitstehen. Damit ließen sich relativ leicht Webseiten fälschen und Massenmailings starten. Die Experten rechnen daher mit Nachahmern der Profi-Abzocker und einer Zunahme der Betrugsversuche.

Das Grundmuster beim Phishing ("Password fishing") ist immer dasselbe: Über E-Mails locken die Betrüger Online-Kunden von Banken auf gefälschte Bank-Webseiten. Dort werden sie aufgefordert, ihre Konto- und PIN-Nummer sowie TAN-Nummern einzugeben. Um den Betrügern nicht ins Netz zu gehen, sollten Verbraucher folgende Sicherheitshinweise beachten:

E-Mails misstrauen, in denen sensible Daten abgefragt werden oder auf eine Webseite verlinkt wird, um diese Daten dort einzutragen.

Die Webadresse des Geldinstituts sollte per Tastatur in die entsprechende Zeile des Browers eintippt oder über eine entsprechende Bookmark aufgerufen werden (kein Aufruf über einen unbekannten Link).

Im Zweifelsfalle umgehend das betreffende Geldinstitut informieren, damit gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen gegen die Phishing-Attacke in die Wege geleitet werden können.

Tipp:

Der Bundesverband deutscher Banken hat eine Broschüre zum Thema "Online-Banking-Sicherheit" herausgegeben. Sie kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden: Online-Banking-Sicherheit

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